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Calw SV Schönbronn kommt von ganz unten

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Die obligatorische Sektdusche durfte auch in Schönbronn nicht fehlen. Foto: Prchal Foto: Schwarzwälder-Bote

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Von Michael Stark Im Sommer vergangenen Jahres war der SV Schönbronn einer aus einer ganzen Reihe von Titelkandidaten. Ende Mai 2011 feierten die Fußballer aus dem Wildberger Höhenstadtteil die Meisterschaft in der Kreisliga B, Staffel 1.Der Aufstieg in die Kreisliga A ist der vorläufige Höhepunkt eines noch in jüngster Zeit sportlich doch arg gebeutelten Vereins.

Höhen und Tiefen sind im Sport an der Tagesordnung, doch den SV Schönbronn hatte es vor knapp zehn Jahren ganz besonders getroffen. Man schrieb den 21. Mai 2002, als der SV Schönbronn vor heimischer Kulisse einen 5:4-Erfolg gegen den GFV Makedonikos Nagold (heute FC Nagold) feierte und sich mit dem neunten Tabellenplatz von seinem Publikum verabschiedete. Keine Spieler mehr, das heißt, kein Fußball mehr, die folgende Abschiedsparty wird von manchen Mitgliedern des SV Schönbronn heute noch als legendär bezeichnet. Niemand konnte damals sagen, ob und wann der SV Schönbronn wieder mit einer aktiven Mannschaft im Spielbetrieb auftauchen würde.

Der SV Schönbronn ohne erste Mannschaft, nicht nur für die treuen Anhänger, sondern vor allem für die Verantwortlichen des Vereins war dies sehr hart. So wurde hinter den Kulissen daran gearbeitet, eine Lösung zu finden. Kein Thema mehr war zu dieser Zeit eine mögliche Spielgemeinschaft mit dem SV Rotfelden. Der Nachbarverein hatte den Schönbronnern bereits wenige Jahre zuvor eine Absage erteilt.

Schneller als von vielen erwartet, hatte sich eine Lösung des Problems gefunden. Der portugiesischen Verein Lusitanos aus Ebhausen hatte angefragt, ob seine Fußballer das Sportgelände in Schönbronn nutzen könnten, um dort Fußball zu spielen. Der SVS ergriff die Chance der Kooperation, um nach nur einjähriger Abstinenz wieder auf der Bildfläche zu erscheinen. Aus einem Kader von 20 Lusitanos-Spielern und einigen ehemaligen Spielern des SV Schönbronn wurde eine neue Mannschaft geformt. Sogar der Reservenspielbetrieb war wieder möglich. Trainer waren die beiden Portugiesen Joao Anes und Marco Teixeira.

Die Zusammenarbeit trug jedoch nicht die erhofften Früchte. Bereits nach einem Jahr war die Ära der Lusitanos-Spieler beim SV Schönbronn zu Ende, auch wenn es im Nachwuchsbereich aufwärts ging, sportlich wurden bei den Aktiven erst einmal kleine Brötchen gebacken. Es ging für die Mannschaft nur darum, im Rundenspielbetrieb nicht Letzter zu werden.

Ab der Saison 2008/2009 folgte dann der personelle Umbruch. Ehemalige und aktuelle Jugendspieler des SV Schönbronn haben der Kader nach und nach deutlich verstärkt. Der Hunger nach Fußball und nach dem sportlichen Erfolg war groß. Im Zuge der Verstärkungen aus den eigenen Reihen und unter veränderter sportlicher Führung wurde der SV Schönbronn auch wieder für Spieler aus der Umgebung interessant.

Zur Spielrunde 2009/2010 wurde der SV Schönbronn von der Kreisliga B1 in die Staffel 2 umgruppiert. Nach einer sehr guten Saison stand für das Team des damaligen Trainers Frank Wohlgemuth Platz vier zu Buche - und es war noch Luft nach oben da. In der Saison 2010/2011 waren die Schönbronner wieder zurück in der Kreisliga B1, und sie wurden von Anfang an als einer der möglichen Titelanwärter gehandelt.

Tatsächlich war das Rennen um den Titel lange Zeit völlig offen, ehe der SV Schönbronn am Ende der Spielrunde den Dreikampf mit der Spvgg Berneck/Zwerenberg und der SG Neuweiler/Oberkollwangen zu seinen Gunsten entscheiden und mit dem Trainerduo Frank Wohlgemuth/Rudi Blaich die Meisterschaft feiern konnte.

In der kommenden Runde wird Daniel Pilarski, zuletzt Top-Torjäger der Bezirksliga, der von den Sportfreunden Gechingen gekommen ist, als Spielertrainer für die sportlichen Geschicke zuständig sein. Das Ziel im ersten A-Liga-Jahr ist der Klassenerhalt. Daran, dass dieses Ziel erreicht wird, zweifelt beim SV Schönbronn genau genommen niemand.

 
 

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