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Calw SV Oberlengenhardt rettet knappen Vorsprung ins Ziel

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Sabrina Kalb als beste Einzelschützin der Bezirksliga hatte wesentlichen Anteil daran, dass sich der SV Oberlengenhardt am Schlusstag über die Meisterschaft freuen konnte Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Albert M. KraushaarDie Kleinkaliberschützen des SV Oberlengenhardt haben sich im Dreistellungskampf den Meistertitel in der Bezirksliga Stuttgart gesichert. Bei 5001 gegenüber 4996 Ringen des SV Rohrdorf war der Vorsprung nach 540 Wettkampfschüssen und maximalen 5400 Ringen am Ende allerdings recht knapp.

Der SV Rohrdorf gab mit Max Schönle (283), Simon Schmidtke (281) und Manfred Klotz (275) nochmals alles um beim Saisonfinale doch noch die Wende zu erzwingen. Doch die Oberlengenhardter standen der tagesbesten Teamleistung des Vizemeisters von 837 Ringen kaum nach. Angeführt von der starken Sabrina Kalb (286) konnten Tamara Pfrommer (276) und Katja Bayerbach (275) von ihrem knappen Vorsprung noch fünf Ringe ins Ziel retten.

Dagegen war bei den in Sachen Meisterschaft aussichtslosen Verfolgern die Luft raus. Der SV Mönchberg sicherte sich mit Sven Peisker (277), Gerhard Broos (275) und Sandra Zipperle (268) Rang drei, nachdem der schärfste Rivale, die SG Stetten/ Rems am Saisonende mit 814 und 819 Ringen deutlich abbaute. Ab Platz fünf hagelte es nochmals Saisonbestleistungen.

Der SV Heimsheim (834) war mit Michael Gritzbach (280), Daniel Meisenbacher (273) und Angela Gritzbach (281) gut drauf. Dahinter folgen im "Ein-Ringe-Abstand" die SGi Neuweiler (821) mit Gregor Stabel (281), Marion Schaible (271), Ralf Schäfer 268), der SV Althengstett (828) mit Maximilian Schwämmle (281), Jürgen Schwämmle (272) und Herbert Schnattinger (275) sowie die SK Sommenhardt (826) mit Steffen Schönthaler (279), Kathrin Schröder (271) und Sandra Billes (276).

Diese Leistungen gingen voll zu Lasten der SGi Aichelberg, die mit lediglich 809 Ringen gleich zwei Plätze auf Rang neun abgerutscht ist.

Der SV Ebhausen II stürzte ohne Frank Foshag mit 789 Ringen auf Rang 15 ab, dürfte mit seinem Schnitt von 806,2 Ringen jedoch für ein weiteres Jahr in der Bezirksliga bleiben. Ab dem SV Rötenbach auf Rang 16 könnte es mit einem Schnitt von 801,7 Ringen eng werden, zumal die Bezirksliga mit dem SV Hirschlanden auch noch einen Absteiger aus der Landesliga aufnehmen muss.

Aus der Kreisliga Calw/Leonberg kommen der SV Wimsheim (817,2) und die SK Dachtel II (803,5 Schnitt) aus der Kreisliga Esslingen/Waiblingen/Stuttgart der SV Schnait mit derzeit 805,2 Schnitt, wobei in dieser Liga noch ein Wettkampftag aussteht. Die ersten Hochrechnungen deuten auf die SG Schwann (789), Aufsteiger SG Welzheim (782) den SV Möttlingen (800) und die SF Gechingen als Absteiger hin.

Treffen diese Hochrechnungen ein, so käme das Aufbäumen der Gechinger mit ordentlichen 813 Ringen – Katja und Ralph Braun (281/275), Jörg Schwarz (255) – zu spät. Mit 801,3 im Schnitt steht man im Vergleich mit dem 16. der Tabelle, dem SV Rötenbach (801/801,7 Schnitt), um zwei Ringe im Minus.

 
 

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