Mit über 42 Zünften und Guggenmusikern feierte die Narrenzunft Calw e.V. am Samstag den 6. Hexen- und Guggenball in der Stammheimer Gemeindehalle. Foto: Michael Idler
09:36Für Maurer muss Linke jünger und weiblicher werden
Berlin - Linken-Vizefraktionschef Ulrich Maurer sieht nach dem Rückzug Oskar Lafontaines für seine Partei nur eine Zukunft, wenn sie jünger und weiblicher wird. Wenn die Linke überhaupt noch eine Chance haben wolle, sei es an der Zeit, dass sie jünger und weiblich wird und dass "die Böcke sich vom Acker machen", sagte Maurer in der ARD. Die Grabenkämpfe von Männerbünden müssten beendet werden, sagte Maurer, der als Unterstützer Lafontaines gilt. Heute wollen die stellvertretende Parteichefin Katja Kipping und die NRW-Landeschefin Katharina Schwabedissen gemeinsam ihren Hut in den Ring werfen.
09:08Provinzregierung: Ausländerinnen in Afghanistan entführt
Kabul - Unbekannte haben in Nordostafghanistan nach offiziellen Angaben zwei ausländische Mitarbeiterinnen einer Schweizer Hilfsorganisation entführt. Bei den Frauen handele es sich um eine Europäerin und eine Afrikanerin, sagte ein Sprecher der Provinz Badachschan der dpa. Sie arbeiteten für die Hilfsorganisation Medair mit Sitz im Schweizerischen Ecublens. Der Sprecher vermutet einen kriminellen und keinen politischen Hintergrund. Genaue Angaben zur Nationalität der Entführten machte er nicht.
08:47Altmaier will Kompromiss bei Solar-Förderung bis Sommerpause
Berlin - Der neue Umweltminister Peter Altmaier will beim Streit um die geplante Kürzung der Solar-Förderung bis zur Sommerpause einen Kompromiss mit den Bundesländern finden. Man brauche einen parteiübergreifenden Konsens, sagte Altmaier im Deutschlandfunk vor einem Spitzentreffen von Bundesregierung und Bundesländern zu dem Thema. Die Oppositionsregierten Bundesländer hatten zuletzt mit Unterstützung einiger Unionsländer die von der Regierung geplanten Kürzungen bei der Solarförderung von bis zu 30 Prozent im Bundesrat gestoppt.
08:42Nach Amokalarm: Schule nimmt Unterricht wieder auf
Memmingen - Einen Tag nach dem Amokalarm an einer Schule im schwäbischen Memmingen ist der Unterricht dort wieder aufgenommen worden. Der Unterrichtsbetrieb laufe normal, sagte eine Mitarbeiterin des Sekretariats. Unklar ist noch, ob alle Eltern ihre Kinder nach dem traumatischen Vorfall in die Schule geschickt haben. Dazu gebe es keine Auskunft, hieß es. Der 14-Jährige, der gestern an der Schule mit zwei Schusswaffen den Amokalarm ausgelöst hatte, soll im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden. Er wurde seit seiner Festnahme am Abend auch psychologisch betreut. Sein Motiv ist unklar.
08:36Forsa: Union stürzt nach NRW-Wahlfiasko in Wählergunst ab
Berlin (dpa) Die Union bricht nach ihrer Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen laut einer Umfrage auch bundesweit ein. Im wöchentlichen Wahltrend des Magazins "Stern" und des Senders RTL verliert sie vier Punkte und fällt auf 31 Prozent - beim befragenden Forsa-Institut der schlechteste Wert seit Ende Oktober. Die SPD steigt nach der Veröffentlichung vom Mittwoch um einen Punkt auf 27 Prozent. Die Piratenpartei legt um ebenfalls einen Punkt auf 13 Prozent zu und liegt gleichauf mit den Grünen. Die FDP liegt wie auch die Linle bei 6 Prozent, ihr schlechtester Wert seit 2007.