Calw Spiel in Kirchheim kein Selbstläufer

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Die KKK-Korbwerfer wollen am morgigen Sonntag auch beim Schlusslicht in Heidelberg mächtig Dampf machen. Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Jan Rupcic Heidelberger TV – KKK Haiterbach (Sonntag 17.30 Uhr). Am 1. Advent treffen in der Basketball-Regionalliga Südwest-Süd die beiden Aufsteiger im direkten Duell aufeinander. Die Vorzeichen könnten unterschiedlicher kaum sein.Die Heidelberger gingen in ihren zehn Spielen bislang zehnmal als Verlierer aus der Halle und stehen am Tabellenende. KKK Haiterbach hingegen hat nach der Auftaktniederlage acht Siege feiern können und steht ganz oben in der Tabelle.

Das Grundgerüst des KKK zum letzten Jahr ist identisch geblieben. Dazu gekommen sind Sascha Kesselring, Arber Shabani und etwas später Slaven Ponjavic. Benin Halilovic, ein weiterer Zugang der Haiterbacher, kämpft immer noch mit seiner Rückenverletzung und konnte bislang noch nicht richtig ins Geschehen eingreifen.

Vor der Saison war unklar, welche Rolle der Aufsteiger aus dem Schwarzwald würden spielen können. Alles war möglich. Momentan steht KKK Haiterbach mit 8:1 Siegen an der Spitze.

Der Gastgeber aus Heidelberg hat bislang die wenigsten Punkte gemacht, andererseits auch die meisten bekommen. Diese alles andere als berauschende Bilanz lässt KKK-Coach Mario Maric allerdings unbeeindruckt. "Die Kirchheimer haben sich im Verlauf der Saison gesteigert und waren einige Male knapp am Sieg. Die Bilanz spiegelt nicht die Stärke des HTV wider. Wenn wir so agieren, wie in der zweiten Halbzeit gegen Leimen, werden wir es schwer haben. Wir müssen versuchen, 40 Minuten konzentriert zu Werke zu gehen." Michael Rothmann (15,9 Punkte pro Spiel) und Philipp Hofmann (11,4) waren im bisherigen Saisonverlauf die treffsichersten Heidelberger, wobei letzterer mit 19 Dreiern ein sehr gefährlicher Schütze ist.

Der Haiterbacher Coach muss weiter auf die beiden Guards Mark Grohar und Edris Naim verzichten. Trotz der Siegesserie sind die Haiterbacher auf dem Boden der Tatsachen geblieben.

"Wir sind letztes Jahr in Neckarsulm gegen den damaligen Tabellenletzten auf die Schnauze geflogen. Ich denke, wir haben daraus gelernt. Das darf uns auf keinen Fall noch einmal passieren", so Mario Maric, der stolz ist auf die bisherige Erfolgsbilanz seiner Korbwerfer.

"Mit diesen acht Siegen haben wir uns ein gutes Gerüst aufgebaut. Wir schauen aber wie zu Saisonbeginn weiter von Spiel zu Spiel. Bei der Ausgeglichenheit der Liga wird auch das Spiel in Kirchheim mit großer Sicherheit kein Selbstläufer."

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