Calw Selbst die Familie entdeckt Neues
Schwarzwälder-Bote, 28.06.2012 04:30 Uhr
Der Beirat der Internationalen Hermann Hesse Gesellschaft informierte über den aktuellen Stand der Aktivitäten (von links): Oberbürgermeister Ralf Eggert, Silver Hesse, Präsident Klaus von Trotha, Geschäftsführer Hans-Martin Dittus, Michael Limberg und Volker Michels. Foto: StockerFoto: Schwarzwälder-Bote
Von Steffi Stocker
Calw. Die Internationale Hermann Hesse Gesellschaft (IHHG) hat sich zur Aufgabe gemacht, die weltweiten Aktivitäten zum Wirken des Literaten zu verknüpfen. Gleichzeitig sollen die vielseitigen Werke des Nobelpreisträgers dargestellt werden.
"Hermann Hesse wird wieder entdeckt", sagte Klaus von Trotha anlässlich der Mitgliederversammlung. Im Saal des Hermann Hesse-Museums berichtete der Präsident der IHHG beispielsweise davon, dass in Tübingen ein Hesse-Museum eingerichtet werden soll. "Und zwar in den Räumen der ehemaligen Buchhandlung, in der Hesse von 1895 bis 1898 seine Ausbildung absolvierte", regte von Trotha an, mit Oberbürgermeister Boris Palmer Kontakt aufzunehmen. Außer 59 Mitgliedern in Deutschland haben sich 29 aus dem Ausland sowie 21 Institutionen der IHHG angeschlossen. Intensiviert werden sollen Verbindungen zu den Stiftungen von Udo Lindenberg sowie des Hesse-Preises Karlsruhe. Auch eine Oldtimer-Fahrt auf den Spuren Hesses können sich die Mitglieder vorstellen.
Unabhängig davon wird das internationale Hesse-Kolloquium 2013 vorbereitet. Es wird sich mit dem autobiografischen Aspekt in Hesses Dichtungen befassen. Zudem ist Band fünf des Jahrbuches in Arbeit. "Auch für uns als Familie sind die Fakten der Ausstellung Neuland", verwies darüber hinaus Silver Hesse auf die derzeitige Präsentation von Arbeiten in Bern. Diese ist noch bis 12. August zu besichtigen.


