Von Albert M. KraushaarStefan Koch, Vorsitzender des TV Unterhaugstett und Spielertrainer der Faustballer in Personalunion, hatte für das vergangene Wochenende mit Punkten auf der Habenseite gerechnet. Herausgekommen sind jedoch zwei Niederlagen, die den Erstliga-Absteiger auf den drittletzten Rang zurückgeworfen haben.

Ohne Ingo Lochmahr, ohne Constantin Reutter und Christian Wacker, war das Team auch angesichts der Verletzung von Schlagmann Robin Gensheimer einfach zu schwach, um in der 2. Liga mitzuhalten. Die bittere Erkenntnis: Der viel gerühmte "zweite Anzug" passt nicht.

Die Tabelle nimmt darauf jedoch keine Rücksicht. Aktuell fehlen zwei Punkte auf Rang vier, aber nur zwei Punkte trennen den TV Unterhaugstett vom letzten Tabellenplatz, den derzeit der TV Waldrennach inne hat.

Der fünfte Spieltag führt das Schlusslicht am Samstag 8. Dezember ins Altmühltal nach Hilpoltstein, wo der Tabellenvierte TSV Roth und der Vorletzte MTV Rosenheim auf die Nordschwarzwälder warten. Für den Sieger dieser Partie ist wieder Land in Sicht, für den Verlierer wird es ganz schwer, nochmals den Anschluss zu finden.

Nicht einfacher sind die Aufgaben, die auf den TV Unterhaugstett in Augsburg warten. Mit dem TSV Germering- Unterpfaffenhofen und dem TV Augsburg bekommt es das Koch-Quintett mit zwei ehrgeizigen Aufsteigern zu tun, wobei bislang vor allem der TSV Germering-Unterpfaffenhofen mit Siegen gegen den TSV Waldrennach, den SV Heidenau, den TV Augsburg und den MTV Rosenheim überrascht hat. Alle Mannschaften aus dem hinteren Drittel wurden besiegt, dazu kommt ein 3:1 über den Tabellenfünften NLV Vaihingen.

Von wegen Augsburger Puppenkiste, ein Unterhaltungsausflug sieht ganz sicher anders aus. "Wir stehen schon unter Zugzwang", räumt TVU-Pressesprecher Sebastian Buck ein. Die Personalsituation beim TV Unterhaugstett wird sich erst im Laufe des Abschlusstrainings klären.