Calw Schwenninger eine Nummer zu groß
Schwarzwälder-Bote, 13.03.2012 20:00 Uhr
Obwohl die Begegnung recht einseitig war, immer wieder ging es am Sonntagabend im Polarion so richtig zur Sache. Foto: KraushaarFoto: Schwarzwälder-Bote
Von Albert M. Kraushaar ESC Bad Liebenzell – ERC Schwenningen II 1:7 (0:2/ 0:2/1:3). Die Eishockey-Cracks des ESC Bad Liebenzell haben am Sonntag das erste von zwei Play-down-Spielen der Regionalliga Südwest gegen den ERC Schwenningen II erwartungsgemäß klar verloren.Die Mannschaft des ehemaligen ESC-Trainers und jetzigen Schwenninger Coachs Michael Stegmann drückte dem Vergleich im Polarion von Beginn an seinen Stempel auf, tat sich gegen die wacker kämpfenden Liebenzeller jedoch schwer, zum erfolgreichen Abschluss zu kommen.
So lange die Kraft im sportlich gesehen doch recht ungleichen Kampf reichte, hielten die Liebenzeller einigermaßen erfolgreich dagegen. Das mit lediglich neun Feldspielern angetretenen Gastgeberteam brachte immer wieder einen Schläger oder ein Körperteil zwischen das Tor von Reinis Repss und die Schwenninger Angreifer.
Die Bilanz von 0:4 Toren nach zwei Dritteln sprich zwar für den Einsatzwillen des Tabellenletzten, dieser hatte in der Offensive jedoch nicht die Spur einer Chance. Pro Drittel kam das Team von Trainer Roger Weißschuh auf zwei, drei Möglichkeiten. Diese jedoch wurden dann teilweise kläglich versemmelt. Umso größer war der Jubel, als der ESC Bad Liebenzell zu Beginn des Schlussdrittels nach einer Kombination über Lukas Müller auf 1:4 verkürzen konnte. Torschütze war Vladimir Viller (43.). Wer jetzt mehr vom SEC erwartetet hatte, lag daneben. Die Reaktion der Schwenninger erfolgte prompt. Sie zogen das Tempo wieder etwas an, die ESC-Spieler, in der Schlussphase stehend K. o., kamen nicht mehr mit. Johannes Stöhr (53.), Christopher Kohn (55.) und Steven Zrinski (58.) erhöhten zum 7:1-Endstand.
Die anderen Begegnungen der Play-off- und Play-down-Runde brachten dagegen packendes Eishockey mit stattlichen Zuschauerzahlen. In Zweibrücken endete das Play-down-Spiel zwischen dem einheimischen EHC und den Rhein Neckar Stars 3:3 unentschieden, in der Play-off-Runde gewann der Vorrundenspitzenreiter EHC Freiburg nach großem Kampf mit 8:5 Toren beim Tabellenvierten EHC Hügelsheim. Die Eisbären Heilbronn unterlagen dem EC Stuttgart mit 2:3 Toren.



