Calw Schüler und Bambinis trotzen der großen Hitze

Schwarzwälder-Bote, 01.05.2012 18:01 Uhr

Von Günter KrehlDer 1. Paracelsuslauf in Bad Liebenzell war ein voller Erfolg. Ehe sich die Athleten zum Hauptlauf über 10 Kilometer auf die Strecke gemacht haben, durften erst einmal die Jüngsten ran.

Den Auftakt zu den Rennen machten um 13 Uhr etwa 20 Bambinis, die 700 lange Meter im Halbschatten an der Nagold zurücklegen mussten.

Eine halbe Stunde später ging es bei den Acht- bis Elfjährigen über 1000 Meter schon richtig zur Sache, 25 Jungs und 21 Mädels erreichten das Ziel. Vorneweg stürmte Nils Wätzel vom TSV Wildbad (1.M11) in 3:40 Minuten. Nur 5 Sekunden länger war Hendrik Mohr (TSV Eltingen) als Sieger der Klasse M9 unterwegs. Thomas Jakobi (LG Calw) gewann die Klasse M10 in 4:06 Minuten. Paul Schmid war in 4:36 Minuten schnellster der Klasse M8.

Laura Brenken (Speedies SV Oberkollbach) war schnellstes Mädchen (1.W11) in 3:52 Minuten. Die weiteren Klassensiegerinnen waren Amelie Strohmer (W10/4:41) und Kimmy Serreira Rodrigues (W9/4:43), beide von der Reuchlin-Schule, sowie Kira Schweizer (TS Bad Liebenzell W8/5:25).

Einen Kilometer die Nagold abwärts und dann wieder zurück, hatten die Zwölf- bis 15-Jährigen zu bewältigen. Colin Haug (TSV Wildbadd/M14) war Schnellster im Feld der acht Jungen. Dennis Eisele und Luca Santos (beide TS Bad Liebenzell/M15) folgten in 8:04 und 8:05 Minuten. Schneller waren Jana Albrecht (Speedies SV Oberkollbach W12) mit 7:26 Minuten und Pia Kummer (VfL Ostelsheim/W13) mit 7:27 Minuten. Ebenso konnten sich Ann-Sophie Schmidt (TV Oberhaugstett W12) mit 7:38 und Tabea Bott (Reuchlin-Schule W 15) mit 8:03 Minuen noch vor dem zweitbesten Jungen platzieren.

Das Team um Günther Henne und Fritz Sander hat wiedereinmal sehr gute Arbeit geleistet. Organisatorisch lief alles wie am Schnürchen. Der besondere Flair der Kurstadt und die wunderschöne Strecke ist sicher einmalig und hätten wesentlich mehr Teilnehmer verdient gehabt. Dass Petrus nach langer Kälteperiode plötzlich für Freibadwetter gesorgt hatte, kann man den Veranstaltern nun gewiss nicht vorwerfen.

 
 
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