Calw Nur Gewinner beim Berufskompass

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Ein Zertifikat bescheinigt 44 Jugendlichen aus vier Realschulen, dass sie beim Berufswahlkompass Metall erfolgreich mitgemacht haben. Bei der Übergabe wurde deutlich, dass es bei der vertiefenden Berufsorientierung, die das Projekt nach sich zieht, nur Gewinner geben kann.

Von Steffi Stocker

Calw. "Alle Teilnehmer waren hoch motiviert und haben in ihrer Freizeit nach dem Unterricht in der Schule mitgemacht", so Projektleiterin Ewa Lewandowski von der Gesellschaft Berufliche Bildung und Qualität (BBQ), die dieses Berufsorientierungsangebot organisiert hat. Viele Schüler erhielten zusätzlich zum Berugswahlkompass eine Belobigung. Sie hatten alle Praxisberichte und Unterlagen vorgelegt.

Trotz der Hitze immer gekommen

Die Acht- und Neuntklässler hatten durchschnittlich zwei Mal im Monat bei den teilnehmenden Firmen einen Nachmittag lang sowohl das Unternehmen als auch dessen Arbeitsbereiche kennengelernt. "Trotz der Hitze kamen sie auch in den Sommerferien zu den Schulungen oder in die Bewerbungswerkstatt", betonte BBQ-Betreuerin Annette Demel.

"Das Gesamtpaket der Inhalte, das große Netzwerk von Firmen, das über die Jahre aufgebaut wurde, sowie die vorbildliche Koordination und Organisation durch die BBQ sind auch eine große Erleichterung für unsere Schulen", resümierte Tobias Häberle, der Rektor der gastgebenden Heinrich Immanuel Perrot Realschule in Calw. Ebenfalls beteiligt waren die Realschulen Bad Liebenzell, Calmbach und Wildberg.

Wie hier Schüler beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützt werden, würdigte auch Martina Lehmann, die Vorsitzende der Geschäftsleitung der Agentur für Arbeit Nagold Pforzheim. "Um Talente und Stärken zu erkennen, ist es wichtig, sich praktisch zu erproben", bekräftigte sie. Deswegen werde das Projekt durch die Agentur auch im kommenden Jahr mit immerhin 30 000 Euro gefördert.

Metallbranche hat Zukunftsperspektiven

"Der Berufswahlkompass ist auch ein Beitrag zum Erhalt des Wirtschaftsstandortes Nordschwarzwald, und die Metallbranche hat attraktive Zukunftsperspektiven", so Lehmann weiter. Dem konnte Wolfgang Pfeffer, Verbandsingenieur von Südwestmetall, die sich in gleicher Höhe finanziell beteiligt, nur zustimmen. "Wir wollen kreative junge Leute ansprechen, um Auszubildende sowie langfristige, zufriedene Mitarbeiter zu gewinnen", sagte er und verwies auf den Effekt des Projekts, mit dem unter anderem auch Mädchen die Technik nahegebracht werden kann. In die gleiche Richtung äußerten sich Ausbilder aus den teilnehmenden Firmen. Und sie berichteten, dass die ersten Ausbildungsplätze schon vergeben worden sind.

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