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Calw Nicht nur bauliche Veränderungen beim KSK

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Es ist weithin sichtbar: Beim Kommando Spezialkräfte gibt es Veränderungen. Foto: Hölle Foto: Schwarzwälder-Bote

Calw. Es ist nicht zu übersehen: Beim Kommando Spezialkräfte (KSK) in Calw gibt es Veränderungen – zumindest äußerer Art. Augenfälligster Beleg dafür ist der turmähnliche Neubau, der da über der Graf-Zeppelin-Kaserne in den Himmel ragt. Er gehört zum multifunktionalen Trainingszentrum, das derzeit entsteht. Im kommenden Jahr soll der erste Bauabschnitt fertig sein.

Schon jetzt ist zu erahnen. dass das etwas ganze Besonderes gibt. Dieses Trainingszentrum ist nämlich weit mehr als Sporthalle und Hallenbad. "Wir können dort alles üben, was ein Soldat im Wasser tun muss", hat KSK-Kommandeur Dag Baehr vor einiger Zeit in einem Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten gesagt. Da werde zum Beispiel geschossen. Der Absprung aus einem Hubschrauber in ein Gewässer trainiert. Oder hoher Wellengang simuliert. Folglich, so der Kommandeur, müsse das Becken entsprechend groß und tief sowie mit moderner Technik ausgestattet sein. Und Ähnliches gelte auch für die anderen Bereiche, wo einmal mit militärischer Ausrüstung trainiert werden soll. Etwa Judo mit einer Schusswaffe. Ebenso würden Physiotherapie und Sportmedizin in dem Trainingszentrum Platz finden.

Eingang wird verlegt

Das ist aber noch längst nicht alles. Auch neue Unterkünfte werden gebaut. Diese sollen den gestiegenen Ansprüchen genügen und entsprechend groß sowie attraktiv sein. Das hat auch mit den Besonderheiten des KSK zu tun. Denn was diese Soldaten an Ausrüstung brauchen, "dafür reichen fünf Schränke nicht aus", so hat es der General erklärt.

Die Kaserne, so erläuterte Presseoffizier Jan Weber gestern auf Anfrage, werde nach Norden hin erweitert. Der Bund sei mittlerweile im Besitz des benötigten Geländes. Weiter werde der Eingang ein Stück Richtung Stadtmitte verlegt. Das gehöre zum mittlerweile gültigen Sicherheitskonzept beim KSK.

Die in Calw stationierte Eliteeinheit der Bundeswehr, die in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag feiert, bekommt 2016 auch eine neue innere Struktur. Das hatte Baehr beim Jahresempfang im Januar angekündigt (wir berichteten). Wie diese aussehen wird, das wollte er seinerzeit aus dem Grund nicht verraten, weil da im Detail noch vieles unausgegoren gewesen war. Aber auch sonst dürfte er wohl nicht viel verraten.

Standort ist sicher

Aber das ist auf jeden Fall klar: Das Kommando Spezialkräfte bleibt. Ansonsten würde der Bund nicht so viel Geld investieren. Diese Standortsicherheit ist General Baehr wichtig, wie er einmal gesagt hat. Denn damit wissen auch die ihm anvertrauten Soldaten, ihre Familien und die zivilen Mitarbeiter, dass es in Calw weitergehen wird. Und das liege sicher auch im Interesse des Landes, sei doch das KSK nach der Bundeswehr-Reform der einzige Großverband, der in Baden-Württemberg stationiert sei.

 
 
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