Calw Nächsten Schritt Richtung Pflegewohnheim getan

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So könnte das neue Senioren- und Pflegezentrum in Heumaden aussehen. Foto: Ernst Architekten AG Foto: Schwarzwälder-Bote

Calw-Heumaden - Für drei Projekte in Heumaden gab’s das "ja": So lässt sich die Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am Donnerstabend aus Sicht des Stadtteils ganz gut zusammenfassen.

Planer bekommen Lob

Gestartet wurde die Sitzung, die von Dieter Kömpf geleitet wurde, mit dem Thema Senioren- und Pflegewohnheim in Heumaden. Hierzu stellte der planende Architekt von Ernst-Architekten aus Stuttgart, die den Bau im Auftrag der Evangelischen Heimstiftung planen, einen Entwurf vor. Walter Schlecht gab bekannt, der Stadtteilbeirat Heumaden empfehle Ausschuss und Gemeinderat, das Projekt so weiterzuverfolgen.

Adrian Hettwer begrüßte, wie sich die Planung entwickle und fragte nach einem speziellen Raum für Anwendungen oder Therapien, die mehrere Patienten gleichzeitig beträfen. Die Planer verwiesen auf einen Mehrfunktionsraum im Erdgeschoss. Christoph Perrot lobte, dass 31 statt wie zuvor 19 Parkplätze angedacht seien und die Planer stets gut auf die Vorschläge der Gremien eingegangen seien. Man erwarte jedoch, dass man die Parkplatzzahl nun auch beibehalte.

Je nach Planungsverlauf sei der Baubeginn für Dezember 2016 oder Januar 2017 angestrebt, gab der Architekt bekannt. Die Arbeiten würden circa einenhalb bis zwei Jahre dauern. Einstimmiger Beschluss: Der Ausschuss em­pfiehlt dem Gemeinderat, einen Bebauungsplan als nächsten Schritt aufzustellen.

Haltepunkt zur Ortsmitte

Des Weiteren stellte Andreas Quentin, der Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen, Verkehr bei der Stadtverwaltung, die letzten Änderungen zur Festlegung des Standorts für den Haltepunkt Heumaden der Hessebahn vor. Die Anbindung des Stadtteils sei nun doch mittels eines schienengleichen Übergangs möglich, zudem werde der Haltepunkt nach Westen Richtung Ortsmitte verschoben. Auch hier wurde der Verlauf der Planung gelobt. So sprach Hans Necker von einer "Optimierung". Adrian Hettwer meinte, die Lösung mit dem schienengleichen Übergang sei "wirtschaftlich besser", gab aber zu bedenken, ob die 120 Plätze der ebenfalls vorgesehenen P&R-Anlage ausreichen würden. Erweiterungen seien schwierig, weil das Gelände an private Flächen grenze, erwiderte Quentin. Sollte aber wirklich Bedarf entstehen, werde man die Möglichkeiten prüfen.

Kontroverser wurde es beim Thema Bebauungsplan Schafweg III. Hans Necker sagte, er sehe keinen Grund für eine eilige Erschließung des Areals, weil es in den Gebieten "Schlehenweg" sowie "Schafweg I und II" genügend unbebaute Plätze gäbe.

Energiesparende LEDs

Außerdem wollte Necker wissen, wann die Stadt bei der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LEDs umsteige. Dieter Kömpf entgegnete, eine Umstellung der bestehenden Beleuchtung lohne sich noch nicht. In Neubaugebieten wie Schafweg III würden LEDs, sollten sie die beste Lösung sein, kommen. Mit der Erschließung des Geländes soll laut Andreas Quentin im August begonnen werden, so dass die ersten Grundstücke im Frühjahr 2017 zur Verfügung stehen werden.

Die Änderungen zum Haltepunkt Heumaden wurden einstimmig, die Fortführung des Bebauungsplans "Schafweg III" mit zwei Gegenstimmen dem Gemeinderat em­pfohlen.

  
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