Von Jan Rupcic KKK Haiterbach II - VfL Herrenberg 65:78 (19:15, 34:46, 43:66). War das schon das Aus im Kampf um den Platz eins für die Haiterbacher?

Für das Kreisliga-Team von KKK war das verloren Spiel am Sonntag das Schlüsselspiel. Damit dürften dürften die Haiterbacher außen vor sein, wenn die andern Teams sich um den Platz an der Sonne streiten.

Dabei hatte alles so gut begonnen. Die KKK-Zweite schien an die Leistung des vorher gegangenen Spieles nahtlos anknüpfen zu können. Schon nach sechs Minuten versenkte Daniel Cavara einen Dreier und warf sein Team zur 18:4 Führung.

Doch dann entzog sich der Herrenberger Center gleich viermal geschickt seinem Ge- genspieler und verkürzte auf 12:18. Im zweiten Viertel kamen die Gäste dann so richtig auf Touren, KKK Haiterbach war beim 30:30 aber noch gleichauf. Doch der VfL Herrenberg war nicht zu bremsen, legte mit einem 10:0-Run auf 40:30 vor und nahm eine komfortable 46:34 Führung mit in die Pause.

Nach Wiederbeginn lief gar nichts mehr bei den Kuckucksstädtern. Die Gäste aus Herrenberg spielten geschickt ihre Zonenverteidigung und zwangen die Haiterbacher zu Distanzwürfen, die allesamt daneben gingen.

Da KKK ohne Hauptcoach an der Seite agieren musste, war niemand da, der die Mannschaft wieder in die Spur hätte bringen können. Zudem wurde das Team durch einige diskussionswürdigen Entscheidungen der weiblichen Unparteiischen aus Schramberg noch mehr verunsichert. Der VfL Herrenberg erhöhte auf 66:43 und zog vorentscheidend davon.

Die Kuckucksstädter ließen sich aber nicht hängen und konnten den Rückstand im letzten Viertel wenigstens um zehn Punkte verkürzen. KKK Haiterbach II: Robert Balukcic (12), Mario Breskic, Daniel Cavara (9/1), Thaddaeus Lusczak, Piotr Puchalski (6/1), Dragan Rupcic (6), Manuel Rupcic (4), Manuel Schütz (16), Sandi Speigl, Philipp Steinhöfel (18/1).