Von Arno Schade

Der Adventslauf am 16. Dezember als nächste teilnehmer- und zuschauerträchtige Veranstaltung beim TV Dornstetten steht bereits vor der Tür. Bereits seit langem laufen allerdings auch schon die Vorbereitungen für das Großereignis des Jahres 2013: die deutschen Crossmeisterschaften am 9. März.

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Gerade in dieser Woche tagte wieder der rund ein Dutzend Köpfe umfassende Planungsstab für die Titelkämpfe, zu denen rund 2000 Läuferinnen und Läufer erwartet werden. "Marketingfragen", so Organisator und Trainer Jörg Müller hätten dabei im Mittelpunkt gestanden, "das ist für uns ganz wichtig und das müssen wir jetzt voran treiben." Die Finanzierung der DM ist eine der wichtigsten Aufgaben vor den Titelkämpfen, mit denen der Deutsche Leichtathletik-Verband den Verein aus dem Nordschwarzwald betraute. Nicht zuletzt die Erfahrung aus mehreren in Dornstetten bereits ausgetragenen baden-württembergischen Meisterschaften sowie die Erfolge der Läufer der LG Badenova haben den Ausschlag für den Zuschlag gegeben.

"Die Strecke ist fertig, schon ausgesteckt und wird demnächst auch im Internet veröffentlicht", so Jörg Müller zu dem bekannten Parcours. Dort treffen sich seine Sportler regelmäßig zu Trainingsläufen, denn natürlich will man mit Athleten, wie Benedikt Karus, Julian Kreibich und dem von der TG Stockach wechselnden Neuzugang Timo Benitz bei Junioren und Männern, Domenika Weiss und Felicitas Mensing in den weiblichen Klassen und dem starken Nachwuchs den Topathleten aus den deutschen Großvereinen auf heimischem Terrain wieder erfolgreich Paroli bieten. Ein halbes Dutzend Medaillen soll her, hängt Jörg Müller die Messlatte dabei bewusst hoch. Mit gezieltem Training wird die LG Badenova in den nächsten Wochen auf diesen ersten Saisonhöhepunkt vorbereitet.

Auf den Punkt topfit müssen nächstes Jahr am 9. März aber auch die knapp 150 Helferinnen und Helfer sein, die am Wettkampfwochenende an der Strecke und bei der Auswertung im Einsatz sein werden. Zwar erhält der TV Dornstetten logistische Unterstützung seitens des DLV und vom Württembergischen Verband, alle Arbeiten vor Ort müssen allerdings vom Ausrichter geleistet werden. Dennoch überwiegt bei Jörg Müller die Vorfreude, nachdem man jahrelang auf das Event hin arbeitete. "Das kommt so schnell nicht wieder nach Dornstetten", ist er überzeugt, und hofft daher, dass auch einige Zuschauer den Weg an die Cross-Strecke nach Dornstetten finden werden.