Calw Letzter Test bringt nur wenig Aufschluss

Schwarzwälder-Bote, 13.08.2012 00:00 Uhr

Von Albert M. KraushaarMit einem 2:0-Sieg beim Bezirksligisten Spvgg Renningen hat der VfL Nagold seine Vorbereitungsspiele für die neue Runde in der Landesliga, Staffel 3, abgeschlossen.

Viel neue Aufschlüsse dürfte Trainer Thomas Schwarz vor dem Gastspiel beim SV Zimmern am 19. August nicht gewonnen haben, dazu wurden die Schwarzwälder von der Elf von Trainer Anthony Nemetz zu wenig gefordert. Sicher ist allerdings, dass die Mannschaft in Zimmer noch zulegen muss, wenn sie dort punkten will.

Ohne Daniel Schachtschneider, Julian Sieber, Michael Nebert und Andreas Gusenbauer stellte sich die VfL-Elf am Samstagnachmittag fast schon von alleine auf. Im Tor begann Martin Watolla, zur Pause kam Frederik Wurster, der nur einmal wirklich gefordert wurde und in der 61. Minute bei einem Kopfball von Marcus Bofinger den Ausgleich verhinderte.

In der Innenverteidigung vertraute Thomas Schwarz auf Nico Nesch und Markus Link, auf der linken Seite zeigte sich Marc Böttinger als Aktivposten. Rechts auf der Sieber-Position spielte Markus Glemser. Davor hatte Thomas Schwarz mit Marco Quiskamp und Yannic Dengler eine Doppelsechs installiert, die so wohl auch am kommenden Sonntag im ersten Punktspiel beim SV Zimmern auflaufen dürfte.

Während die Defensive nur mäßig gefordert wurde, fehlte in der Offensive über weite Strecken Tempo und Spielwitz. Nils Schuon, Manuel Zug, Marc Alle und Fahrettin Özdemir taten sich gegen die defensiv ausgerichteten Renninger recht schwer. Manuel Zug traf im ersten Abschnitt per Freistoß zum 1:0 (32.), ließ in der zweiten Halbzeit jedoch drei Hundertprozentige liegen. Marc Alle war recht viel unterwegs, hatte jedoch in dem später gegen Marc Wagner ausgewechselten Fahrettin Özdemir zu wenig Unterstützung.

In der 81. Minute schloss Marc Alle einen schönen Alleingang mit dem entscheidenden 2:0 ab. Insgesamt boten die Nagolder über die 90 Minuten zu wenig, zumal die Gastgeber stark ersatzgeschwächt angetreten waren und nur einen Einwechselspieler zur Verfügung hatten, während der VfL Nagold immerhin Kai Lukas Koesling, Marc Wagner und Lukas Sigwart aufbieten konnte.

 
 
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