(wö). In der Bezirksliga geht es für Schlusslicht TT Altburg ab 18 Uhr beim Vorletzten SV Weil der Stadt wohl um die letzte Chance, in der Vorrunde noch zu Punkten zu kommen. Aber die bisherigen fünf Niederlagen haben bei den Mannen um Spitzenspieler Armin Bacher Spuren hinterlassen.

Bei den Bezirksmeisterschaften zeigten sie allerdings ansprechende Leistungen: Aleksandar Aksentijevic scheiterte in der B-Klasse erst im Finale, Armin Bacher zwang in der A-Klasse den späteren Vizemeister Dirk Hammann über die volle Distanz. Ein Ergebnisvergleich spricht allerdings gegen sie: Gegen Birkenfeld kamen sie mit 2:9 unter die Räder, die Weiler besiegten die Enztäler mit 9:7.

Mit 7:1 Punkten hat Unterreichenbach/Dennjächt einen Musterstart hingelegt. Morgen kann die TTG nun mit einem Sieg über Tabellenführer Herrenberg II (9:3) die Tabellenführung übernehmen. Bei den Bezirksmeisterschaften agierten die TTG-Akteure allerdings unauffällig. Der in der Runde so erfolgreiche Robin Kaiser scheiterte ebenso sieglos in der Vorrundengruppe wie Alfonso Di Naro. Einzig Spitzenspieler Patrick Becht drang mit Siegen über Giovanni Giorgini (TTC Birkenfeld) und Phi Dang (TV Oberhaugstett) in die Endrunde vor, wo er gleich gegen Mühringens Frank Bolanz ausschied. Die Herrenberger müssen ständig Wechsel in den Aufstellungen verkraften. Aber bezeichnenderweise können die Ersatzspieler Horst Grünewald (8:3), Holger Salmon (5:3) und Jan Schmedding (3:1) ausnahmslos positive Zwischenergebnisse vorweisen. Für die Unterreichenbacher wird wichtig sein, ob sie Markus Baumann einsetzen können, der im hinteren Paarkreuz bisher in der Rolle eines Jokers auftrat.

In der Bezirksklasse empfangen die Sportfreunde Salzstetten (8:4) um 19 Uhr Spitzenreiter TV Calmbach II (11:1). Die Gastgeber vergaben eine bessere Position, als sie unlängst in Schömberg mit 7:9 den kürzeren zogen. Während bei ihnen mit Patrick Pross (8:4), Michael Geiger (8:4), Martin Singer (6:5) und Bernd Bukenberger (9:2) die erfolgreichsten Spieler in der Mitte und im hinteren Paarkreuz stehen, sind es bei den Enztälern Martin Kern (7:5), Eduard Oberbüchler (9:3) und Carsten Knöller (10:0) auf den vorderen Plätzen.

Zur selben Zeit tritt Neuling TuS Bad Rippoldsau (2:8) in Althengstett (5:11) an. Für die Gastgeber geht es in diesem letzten Vorrundenspiel um einen versöhnlichen Abschluss, denn bei einer Niederlage würde die gefährdete Zone doch bedrohlich näher rücken. Da nun aber Michael Volz wieder eingesetzt werden kann, sieht es bei ihnen nach den verkorksten Wochen wieder besser aus. Das zeigte sich bei der letzten 7:9-Niederlage gegen Calmbach II. Die Rippoldsauer wiederum finden sich nach zwei Unentschieden zu Beginn in der Rolle wieder, die sie nach dem Aufstieg befürchten mussten. Darüber darf auch der achte Platz nicht hinwegtäuschen, denn sie holten gegen die beiden nachfolgenden Teams nur einen Punkt.