(pg). SG H2Ku Herrenberg – SV Zweibrücken (Samstag 20.30 Uhr). Ein echtes Vier-Punkte-Spiel erwartet die Zuschauer in der Herrenberger Markweghalle. Die klare Zielvorgabe auf Seiten des Gastgebers ist ein Sieg. Mit zwei Punkten im Nachholspiel würde der Handball-Drittligist aus dem Gäu das Weihnachtsfest und die Jahreswende auf einem Nichtabstiegsplatz verbrigen.

Die Niederlage am vergangenen Sonntag hat die Ballwerfer der SG H2Ku Herrenberg vorerst aus der Erfolgsspur herausgerissen. Durch das letztlich verdiente 27:32 rutschte der Gäu-Club wieder auf einen Abstiegsplatz. Wieder einmal zeigte sich, dass die Ausgeglichenheit in der Liga in diesem Jahr frappierend ist. Anders als in den vergangenen Spielen hatte das Team von Trainer Stephan Christ den unbedingten Siegeswillen vermissen lassen. Besonders die Abwehrarbeit hatte dem Coach am Sonntag überhaupt nicht gefallen.

Wenn der Aufsteiger SV Zweibrücken zum ersten Mal seine Visitenkarte in Herrenberg abgibt, kann für den Gastgeber auf der Agenda nur das Wort Sieg stehen. Das heißt allerdings nicht, dass der Gegner im Schongang besiegt werden kann. Immerhin reisen die Rheinland-Pfälzer mit saarländischer Grenznähe mit der Empfehlung von zwei Siegen aus den letzten drei Spielen an. Besonders das 36:32 gegen die SG Köndringen/Teningen sollte Warnung genug sein. Hätte die Mannschaft von Trainer Stefan Bullacher nach dem respektablen Beginn mit 3:5 Punkten nicht eine Serie mit sieben Niederlagen in Folge eingefahren, wäre weitaus mehr möglich gewesen, als der momentan vorletzte Tabellenplatz. Und so ist die Favoritenrolle diesmal auf Seiten der SG H2Ku zu sehen.