Von Peter Gebhardt SG H2Ku Herrenberg – TV Germania Großsachsen (heute 20 Uhr Markweghalle). Der Tabellenfünfte von der Bergstraße reist am morgigen Samstag als Tabellenfünfter nach Herrenberg und kommt mit der Empfehlung eines Sieges in Groß-Umstadt.

Ausgelassener Jubel war am vergangenen Samstag im Lager der SG H2Ku nach den 27:25-Sieg in Kirchzell angesagt. Wie schon gegen die Mannschaft aus Konstanz war es die Abwehr, die besonders heraus stach. Neben der hervorragenden Defensivarbeit war aber auch die gute körperliche Verfassung der Herrenberger Ballwerfer ein Schlüssel zum sportlichen Erfolg. Dies ermöglichte es dann auch, zum Ende der Partie eine entscheidende Schippe draufzulegen.

Die körperliche Belastung wird auch am Samstag wieder enorm hoch sein, wenn der TV Germania Großsachsen das Parkett der Markweghalle betritt. Der Aufsteiger präsentiert sich bisher im Laufe der Saison als bärenstarkes Team. Belohnt wird dies mit Rang fünf in der Tabelle.

Dabei hat man in Großsachsen, das übrigens mit Leutershausen die Großgemeinde Hirschberg bildet, am Beginn der Saison das Ziel Klassenerhalt ausgegeben. Zum jetzigen Zeitpunkt braucht sich das Team von Trainer und Ex- Nationalspieler Uli Schuppler darüber aber kaum Sorgen zu machen. Besonders beeindruckend war die zwischenzeitliche Serie mit sieben Siegen in Folge, die den Badenern sogar kurzzeitige die Tabellenführung eingebracht hatte.

Nach den beiden Spielen gegen die Mannschaften aus Konstanz und Kirchzell ist allerdings auch im Herrenberger Lager Optimismus angesagt. Die Mannschaft von Coach Stephan Christ scheint den Schlüssel zum erfolgreichen Spiel inzwischen gefunden zu haben. Zweimal lediglich 25 Gegentore sind ein deutlicher Fingerzeig, wo der Hebel erfolgreich angesetzt wurde. So kann es, wenn es nach dem Herrenberger Trainer geht, in den kommenden Wochen gerne weiter gehen.

Die Räder greifen besonders in der Abwehr immer besser ineinander. Hinten ein gewohnt starkes Duo Barthold/Rebmann, stellt die Rückkehr von Simon Geist und Felipe Soteras-Merz, die im Innenblock und auf der vorgezogenen Position agieren, einen großen Gewinn dar. Dies entlastet dann auch die Achse der Routiniers Ingo Krämer, Christian Dürner und Valentin Hörer.