Von Oskar Wössner In der Verbandsliga ist der MUTTV Bad Liebenzell morgen um 18.30 Uhr beim noch punktlosen Schlusslicht TV Rottenburg zum Siegen verdammt. Schließlich liegt die Mannschaft mit 3:9 Punkten auf dem vorletzten Platz und ist damit abstiegsgefährdet. Mit zwei weiteren Pluspunkten sähe die Verbandsligazukunft schon wieder freundlicher aus, im Falle einer Niederlage würde die Lage bedenklich. Dass die Rottenburger sich noch längst nicht aufgegeben haben, zeigten sie am letzten Spieltag, als sie gegen Eislingen nur knapp mit 7:9 den kürzeren gezogen hatten. Die Liebenzeller schafften gegen diesen Gegner im ersten Spiel ein 8:8. Diese Gegenüberstellung zeigt, wie eng es morgen werden könnte, zumal die Rottenburger mit Abass Ekun (7:3) über einen Spitzenspieler verfügen, der auch Levente Szarka (9:3) gefährlich werden kann.

In der Verbandsklasse erwartet der TTC Mühringen um 20 Uhr den Tabellenführer und Titelfavoriten TTF Altshausen. Mit Peter Skulski (15:1), Petr Polyak (12:2), Wolfgang Jagst (10:0) und Lubomir Kriz (8:1) erscheinen die Oberschwaben als übermächtiger Gegner. Dagegen nehmen sich die positiven Zwischenbilanzen der Mühringer Norbert Kallei (8:2), Thorsten Kern (5:4) und Mark Schüle (8:1) geradezu bescheiden aus.

Immerhin deutet der letzte 9:1-Derbysieg in Ergenzingen darauf hin, dass die Mannschaft das Trauma ihres schwarzen Wochenendes mit dem Remis in Wasseralfingen und der Niederlage in Loßburg überwunden hat.

In der Landesliga will der TV Calmbach (6:6) um 18 Uhr in Metzingen (5:7) seine Situation ebenso verbessern wie der SSV Schönmünzach (5:5) um 18.30 Uhr bei Schlusslicht Weilheim. Die Calmbacher verschafften sich zuletzt mit Siegen in Weilheim und Tuttlingen etwas Luft. Die Metzinger konnten sich bisher vor allem auf Spitzenspieler Martin Skokanitsch (10:2), Marc Skokanitsch (7:4) und Frank Fritz (7:4) verlassen. Dagegen stehen bei den Enztälern mit Spitzenspieler Christian Metzler (10:2) und Ludwig Schmidt (8:3) nur zwei Akteure mit positiven Zwischenbilanzen da.