Calw - Für den Erhalt des Carl-Schmid-Hallenbads macht sich der Gesamtelternbeirat der Calwer Schulen stark. Zumindest das Schulschwimmen sollte erhalten werden.

Aber auch gegen einen Neubau hätte das Gremium nichts einzuwenden, wie Vorsitzender Andreas Rägle sowie die Elternbeiratsvorsitzenden Saskia Esken (Hermann Hesse-Gymnasium) und Claudia Stangl (Werkrealschule Calw) im Gespräch mit unserer Zeitung betonten. Allerdings müsse man dann auch wissen, wo das Geld herkommen soll.

"Wir protestieren gegen die drohende Schließung. Das ist einer großen Schulstadt nicht würdig", sagt Esken. Mit Fertigstellung der neuen Sporthalle falle zudem die Nutzung von Brühl- und Stadthalle weg.

Schließe auch noch das Hallenbad, fehlen dann fast so viele Hallenteile wie durch den Neubau entstehen. Dann müssten die Stundenpläne weiterhin nicht nach pädagogischen Gesichtspunkten, sondern nach Maßgabe der Sporstättenbelegung erstellt werden.

Wir wollen, dass das alte Bad so lange wie möglich genutzt werden kann", betont Stangl. Dadurch könne auch Zeit für weitere Planungen gewonnen werden.

Rägle betont, wie wichtig Sport und Bewegungserziehung sind. Dazu sei ein Hallenbad unerlässlich. Viele Fünftklässler, so Esken, könnten nicht schwimmen. Viele Eltern seien heute nicht mehr in der Lage, dies ihren Kindern beizubringen.