(wp). SV 03 Tübingen III – VfL Nagold 110:70 (57:43). Zum Bezirksliga-Spiel beim Tabellendritten Tübingen konnten die Basketballer des VfL Nagold nicht in Bestbesetzung antreten.

Einige Stammspieler waren an diesem Tag aus beruflichen Gründen verhindert und konnten die reise nach Tübingen nicht antreten. Der mutige Einsatz des Nagolder Vorzeige-Jugendlichen Lukas Angermüller konnte die personelle Misere freilich nur leicht abmildern.Der Halbzeitstand mit 57:43 zeigte zwar eine deutliche Überlegenheit der Tübinger, der Rückstand des VfL Nagold jedoch hielt sich mit 14 Punkten im Rahmen.

Dagegen gab es im dritten Viertel einen eklatanten Einbruch des Nagolder Teams. Die in der Uhlandhalle immer schon schwierige Versenkung des Balles in den Korb – er tanzt gerne innen um den Ring herum und springt dann wieder heraus – klappte häufig nicht. Die Rebounds holten sich zumeist die wachsamen Tübinger Flügel und versenkten sie blitzschnell im Nagolder Korb. So ging das dritte Viertel 2:35 verloren.

Im letzten Viertel wehrten sich die Nagolder vehement und konnten dieses mit 25:18 Punkten für sich entscheiden. VfL Nagold: Lukas Angermüller (2), Jonas Deusch (2), Felix Dittman (14), Daniel Hampel, Sebastian Müller (13), Alex Skorohodov (28/2), Gerhard Wegener (11).

Am Sonntag treffen die Nagolder um 17 Uhr in der Bächlenhalle auf den Tabellenersten TSV Rottweil.

TuS Metzingen – VfL Nagold 62:58. In der Landesliga U20 machen die Nagolder mit ihren knappen Verlusten weiter. Es fehlt der verletzte Spielmacher Steffen Lammers. VfL Nagold: Lukas Angermüller (23/3), Daniel Aptacy, Paul Barth, Clemens Geibel (4), Luis Goedel (23), Dominic Großhans, Hannes Mattenklott (6), Konstantinos Solomonidis (2).

Am Sonntag hat das neue Nagolder Mädchenteam, trainiert von Ayse Öngel seinen ersten Auftritt in der Nagolder Bächlenhalle. Um 12 Uhr trifft der VfL Nagold auf den VfL Sindelfingen, drei Stunden später um 15 Uhr ist die Mannschaft der Sportvereinigung Böblingen zu Gast. Das junge Frauenteam aus Nagold hat in den vier Auswärtsspielen gegen bestens eingespielte Gegnerinnen viel Lehrgeld zahlen müssen, aber die Spielerinnen lassen sich dadurch nicht entmutigen.