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Calw Bundeswehr investiert in KSK-Trainingszentrum

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Die Bundeswehr investiert in ein multifunktionales Trainingszentrum und in Unterkünfte der Soldaten. Foto: Fritsch

Calw - Das große Baugelände in Richtung Althengstett ist kaum zu übersehen. Dort entsteht für das Kommando Spezialkräfte (KSK) ein multifunktionales Trainingszentrum.

Dabei handelt es sich um ein komplexes Bauvorhaben, in das erheblich investiert wird. Mit der Fertigstellung rechnet Kommandeur Dag Baehr 2017. "Das KSK bleibt in Calw", bekräftigt der Brigadegeneral.

Das Stationierungskonzept als Folge der vom früheren Verteidigungsminister Thomas de Maizière angestoßenen Strukturreform habe seine Nachfolgerin Ursula von der Leyen bei ihrem Besuch in Calw bestätigt.

Diese Standortsicherheit ist dem General wichtig. Denn damit wissen auch die ihm anvertrauten Soldaten, ihre Familien und die zivilen Mitarbeiter, dass es in Calw weitergehen wird. Das liege auch im Interesse des Landes, sei doch das KSK nach der Reform der einzige Großverband, der in Baden-Württemberg stationiert sei.

Nicht nur ein neues Trainingszentrum entsteht. Auch neue Unterkünfte werden gebaut. Und sie werden, so der General den gestiegenen Ansprüchen genügen und entsprechend attraktiv sein. Das hat auch mit den Besonderheiten des KSK zu tun. Denn was diese Soldaten an Ausrüstung brauchen, "dafür reichen fünf Schränke nicht aus". Also müssen die Unterkünfte entsprechend groß sein.

Das Trainingszentrum ist weit mehr als Sporthalle und Hallenbad. "Wir können dort alles üben, was ein Soldat im Wasser tun muss." Da wird geschossen. Oder der Absprung aus einem Hubschrauber in ein Gewässer trainiert. Oder hoher Wellengang simuliert.

Folglich, so der Kommandeur, muss das Becken entsprechend groß und tief sowie mit moderner Technik ausgestattet sein.

Ähnliches gilt für die anderen Bereiche. Da wird dann mit militärischer Ausrüstung trainiert. Etwa Judo mit einer Schusswaffe. Ebenso finden Physiotherapie und Sportmedizin in dem Trainingszentrum Platz.

Ein besonders aufsehenerregendes Spektakel ist in den nächsten Monaten zu erwarten. Dann wird der Rumpf eines Airbus über die Straße von Stuttgart nach Calw gebracht. "Ein sehr umfangreicher Schwertransport", wie Baehr ankündigt. An dem Flugzeug werden die KSK-Soldaten dann Geiselbefreiungen üben.

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