
Calw. "Tränen und Brot" verspricht die ökumenische Bibelwoche in diesem Jahr ihren Teilnehmern. Soll man da hin gehen? Es könnte sich lohnen, sich mit anderen Christen mit ausgewählten Psalmen auseinanderzusetzen und zu entdecken: die Beter der Psalmen von damals sind näher am eigenen Leben als man so denkt.
Die evangelischen Kirchengemeinden Wimberg, Calw und Heumaden und die Calwer katholische Kirchengemeinde laden ein zur Teilnahme am ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, 5. Februar, ab 9.30 Uhr in der katholischen St. Josefs-Kirche in Calw mit den Pfarrern Hans-Georg Unckell und Dieter Raschko und zu vier Abenden zwischen dem 7. und dem 14. Februar.
Am 7. Februar lädt die evangelische Kirchengemeinde Heumaden mit ihrem Kirchengemeinderat in das evangelische Gemeindehaus ein und fragt mit Dekanatsreferent Christoph Schmitt anhand des Psalm 27, bei wem denn "Zuwendung finden" möglich ist. Am Donnerstag, 9. Februar, lädt die katholische Gemeinde mit ihrem Kirchengemeinderat in den Charlotte-Haarer-Saal in Calw-Wimberg ein, um miteinander in den Psalmen 42 und 43 der "Sehnsucht nach Leben" nachzuspüren; die Pfarrer Unckell und Walter Hummel leiten das Bibelgespräch. Am Montag, 13. Dezember, lädt die evangelische Bergkirchengemeinde in das Gemeindehaus auf dem Wimberg ein, den Psalm 127 auf die These "gesegnet statt verdient" zu prüfen; in die Auslegung des Textes führt Pfarrer Albrecht Fetzer ein.
Den Abschluss der Ökumenischen Bibelwoche in Calw bildet der Abend im Haus der Kirche in der Badstraße, wozu die Stadtkirchengemeinde mit ihrem Kirchengemeinderat einlädt. Pfarrer Raschko stellt sich dem Psalm 71, der verspricht, "alt werden zu dürfen".
Alle Abende beginnen um 19.30 Uhr und jeder, der sich für die Entdeckung der Psalmen interessiert, ist eingeladen.