(asa). Nur noch auf den Schanzen unterwegs ist zukünftig nach seinem Umstieg aus dem Lager der nordischen Kombinierer zu den Spezialspringern Petrick Hammann vom SV Baiersbronn.

Dem Beispiel unter anderem des sensationell in den Weltcup eingestiegenen Andreas Wellinger folgend, hat sich der Wintersportler aus Neuweiler in Absprache mit Landestrainer Danny Winkelmann in den letzten Monaten zu diesem Schritt entschlossen. "Er hat in der Kombination wegen seiner Schwäche im Laufen keine Zukunft mehr gesehen. Im Springen schätze ich ihn auch hoch ein", erklärte dazu sei langjähriger Heimcoach und Trainer des deutschen D/C-Springerkaders, Christoph Klumpp, der nachträglich von dem Entschluss Hammanns unterrichtet wurde.

Vielversprechend fiel auch der Einstand des Schülers am Skiinternat Furtwangen beim Deutschlandpokal in Rastbüchl aus. In der gut besetzten Jugendklasse 17 behauptete er sich bereits am ersten Tag auf der Baptist-Kitzlinger-Schanze (K 74 m) mit Sprüngen von 69,5 und 68 m auf dem achten Platz. Mit einer Steigerung im zweiten Durchgang belegte er beim zweiten Wettbewerb mit 65,5 und 68 m noch einmal den zehnten Rang und ließ damit auch seinen eigentlich höher eingeschätzten Vereinskameraden David Siegel (16./13.) zweimal hinter sich. Die von ihm ersprungenen 60 Punkte reichten Petrick Hammann im Deutschlandpokal zu Gesamtplatz 19, obwohl er von den sechs Springen der bereits im Sommer gestarteten Serie nur zwei bestreiten konnte.