Von Bettina Bausch

Calw-Hirsau. Bei freundlichem Winterwetter zog es wieder Hunderte von Besuchern zum traditionellen Weihnachtsmarkt des Zentrums für Psychiatrie Nordschwarzwald.

Die vielen Besucher aus nah und fern sollten es nicht bereuen. 26 Stände waren von Mitarbeitern der Arbeitstherapie und ihren Klienten unter der Federführung von Dieter Horn aufgebaut worden. Die Anbieter kamen aus der ganzen Region. Ein verführerischer Duft von allerlei Köstlichkeiten wie Flammkuchen, Würste und Steaks lag in der Luft. Auch für die Augen wurde viel geboten. An den dekorierten Ständen gab es ein vielseitiges buntes Warenangebot mit weihnachtlichem Charakter, der durch zahlreiche Lichterketten noch verstärkt wurde.

Die vielfältigen Angebote reichten von kunsthandwerklichen Gegenständen wie Kunstkarten, Schmuck, originellen Holzfiguren, Puppenkleidern und andere textilen Handarbeiten bis zu dekorativen Kleinartikeln wie Windlichtern, Engeln, ausgesägten Tannenbäumchen und anderen kunstgewerblichen Gegenständen.

Darunter war auch vieles, was sich sehr gut als Weihnachtsgeschenk eignet. Auch für die Kinder war bestens gesorgt. Sie probierten sich beim Kerzenziehen, gestalteten Kekshäuschen und freuten sich über ihre gelungenen Objekte.

Überraschungssäckchen, die man aus einem großen Sack ziehen konnte und deren Erlös für hilfebedürftige Menschen bestimmt war, sorgten für viel Spannung und Freude. Die Kinderherzen schlugen höher, als dann ein Nikolaus kam und die Kleinen beschenkte.

Der Posaunenchor Stammheim war gekommen und verstärkte mit Weihnachtsliedern die festliche vorweihnachtliche Stimmung. Sie war besonders deutlich zu spüren, als sich gegen Abend die Dunkelheit über den Festplatz legte und durch die Beleuchtung ein besonderes romantisches Flair entstand.

Alle Gäste waren zudem im Gemeinschaftshaus zum Aufwärmen und zum kostenlosen Genuss von Kaffee und Stollen eingeladen.

"Für uns ist diese vor weihnachtliche Veranstaltung, die es jetzt schon seit 16 Jahren gibt, sehr wichtig, weil wir so Begegnungen schaffen können mit Menschen von außerhalb", freute sich Organisator Dieter Horn.