Von Adelbert Barth

Burladingen-Melchingen. Bei der Stammesweihnachtsfeier der Melchinger Pfadfinder machten sich 25 Kinder mit ihren Leitern auf den Weg, um den Spuren der Weihnachtsgeschichte zu folgen.

Vorbereitet wurde die Weihnachtsgeschichte mit ihren verschiedenen Stationen von der Pfadistufe. Im Pfarrhaus trat Kaiser Augustus auf, um die Kinder auf die Suche nach dem Jesuskind zu schicken.

Es ging hinaus in die kalte und dunkle Nacht. Auch der Schneefall trug zur Aufbruchsstimmung bei. Die Suche nach einer Herberge erlebten die Kinder im Von-Gockel-Weg. Alle Herbergen, die Szene wurde im Carport der Familie Pfahler gespielt, waren voll, so mussten alle gemeinsam Richtung Sportplatz weiterziehen.

Am Bernhard-Käpple folgte die nächste Station. Zwei menschliche Sterne zankten sich, wer am hellsten leuchtet. Diese Szene stellte den Bezug der Weihnachtsgeschichte zur Aktualität dar, da meist die Größe der Geschenke am Heiligabend für die Kinder wichtiger wird als die Geschichte der Geburt von Jesus Christus. Die Kinder lachten über die Witze und wurden aber auch zum Nachdenken angeregt.

Trotz der Kälte waren alle sehr gespannt, wohin der weitere Weg führen würde. Richtung Aschenrain trafen die Kinder dann auf zwei Hirten, die die Geburt Jesus verkündeten und den Weg zur Grippe von Jesus wussten. Als Dankeschön für die Wegweisung trugen die Kinder ein Lied vor. Der Weg führte zum Vereinsheim des Obst- und Gartenbauvereins. Hier hatten sich Maria und Josef mit dem Jesuskind niedergelassen.

Das Feuer tat gut, um die frierenden Hände wieder aufzuwärmen und der Tschai, eine Art Früchtetee mit frischen Fruchtstücken, wärmte von innen. Auch das Weihnachtsgebäck und die Würste, die über dem Feuer gegrillt wurden, kamen sehr gut an.