Von Rainer Eule

Burladingen-Ringingen. Gut besucht war der Seniorennachmittag des Deutschen Roten Kreuzes in der Ringinger Festhalle. Eingeladen waren alle Einwohner über 60 Jahre.

Diese Altersgrenze sei für manche ein Problem, erklärte Ortsvorsteher Dieter Arnold, denn mit 60 fühlten sich viele noch nicht als Senioren. Er freute sich, dass trotzdem viele Besucher gekommen waren, man müsse schließlich nicht erst warten, bis einem der Jugendclub zum 70. Geburtstag gratuliere sondern können sich schon vorher an der Gemeinschaft erfreuen.

Bewirtet wurde vom DRK mit Brezeln, Kuchen und Torten. Die Jugendkapelle unter der Leitung von Robert Nadler spiele flotte Weisen und Ortsvorsteher Dieter Arnold gab einen kurzen Abriss der Geschehnisse des vergangenen Jahres und einen Ausblick auf anstehende Aktivitäten im Ort. Das Interesse an diesen Themen war groß, wie die Reaktion zeigte. Vieles, was Arnold erzählt hatte, wurde anschließend in Unterhaltungen an den Tischen angeregt diskutiert. Immer wieder war zu hören: "Woi’sch no", "sell häddet mir anderscht gmacht" oder "des ko ma doch it macha". Als munteres Völkchen zeigten sich die Ringinger Senioren, so folgten sie auch gerne dem von Annemarie Arnold vorgetragenen Weihnachtsgedicht und mehreren Sketchen.

Einer davon löste eine Lachsalve nach der anderen aus. Es ging um eine vornehmer Dame, die mit einer Landpomeranze im Eisenbahnabteil sitzt. Die Städterin zieht ein Schminkacesoir nach dem anderen aus ihrem Täschchen, das Mädchen vom Lande hält mit Material aus ihrem "Kradda" locker dagegen. Kochtopfdeckel statt Schminkspiegel, Mehl statt Puder und Nutella statt Bräunungsschminke kommen zum Einsatz. Dorothe Bauer alias Lady und Nicole Braun als Pomeranze spielten die Szene überzeugend, dafür erhielten sie viel Applaus.