
Burladingen. Kürzlich standen sich die Narrenzünfte Moorochs Bad Buchau und Nautle Burladingen gegenüber. Auf dem Kunstrasenplatz in Bad Buchau hieß es zwar Revanche nehmen, im Mittelpunkt stand aber die Pflege der Kameradschaft.
In Burladingen hatte der Gastgeber vor mehr als sieben Jahren im Elfmeterschießen, angeblich nicht ganz ungewollt, das Nachsehen gehabt. Damals hatten die "Buachemer" das Bier mitgebracht, die Burladinger aber bezahlt. Bei der Neuauflage war es so, dass der Verlierer zahlen musste. Dass der aus Burladingen kommt, war den Nautle schnell klar. Zum einen brachte man ein deutlich höheres Durchschnittsalter auf den grünen Kunstrasen, zum anderen konnte die Buchauer Zunft auf einige aktive Kicker in ihren Reihen zurückgreifen. Dennoch blieb es stets fair. Da fiel es auch nicht weiter ins Gewicht, dass die Burladinger Narren für jeden ausgewechselten Spieler zwei Neue aufs Feld zurück brachten. Den doch recht zahlreich erschienen Zuschauern viel dieser Zustand allerdings erst nach der vierten Einwechslung auf, als die Burladinger etwas Ergebniskosmetik betrieben.
Am Ende stand es 5:8 für Buchau. Ein mit Absicht verschossener Elfmeter der Burladinger brachte von Buchens "Wiese" zwei weitere Kasten Bier. Das so finanzierte Getränk wurde im Anschluss im neuen Zunftheim der Moorochsen beim gemeinsamen Grillen genossen.