
Von Matthias Badura
Burladingen-Melchingen. Ortsvorsteherin Waltraud Barth-Lafargue meinte in ihrem Jahresrückblick, dass Dank der Hilfe der Bürger, der Vereine und des Ortschaftsrates vieles verwirklicht worden sei, was man sich zum Wohle des Ortes vorgenommen hatte.
Was man allerdings habe nicht verhindern können, sei die Beschneidung der Rathaus-Öffnungszeiten gewesen. Die Melchinger Verwaltungskraft ist acht Stunden im Rathaus tätig. Das sei bei weitem zu wenig, so Barth-Lafargue.
Geklappt hat es hingegen mit der Anschaffung eines Traktors für den Fronmeister, mit dem bald vollendeten Umbau des Feuerwehrhauses, der Schotterung des Friedhofsparkplatz, dem Kauf einer Schaukel für den Kindergarten, mit der Anbringung von Wandertafeln, mit der Teilrenovierung des Dorfmuseums und der Herstellung des Feldweges im Gewann "Breitloch". Auch wurde ein neues Geländer an die Brücke "Hinter Berg" angebracht.
Themen im Ortschaftsrat waren unter anderem die Fortschreibung des Landschaftsrahmenplanes Neckar-Alb und die Dorfentwicklung der kommenden Jahre.
An die Beratungen und Vorarbeiten, die hier geleistet wurden, will die Ortsvorsteherin nahtlos anknüpfen. Eine erste Arbeitssitzung mit Beteiligung der Bevölkerung fand bereits im Januar statt. Dass dieses Thema ein Herzensanliegen der Ortsvorsteherin ist, war auch am Mittwoch deutlich zu spüren, als sie sagte: "Ich wünsche uns allen, dass unsere sogenannte Zukunftswerkstatt erfolgreich sein wird, dass wir, wenn wir nun neue Wege gehen, unserem Ziel schneller näher kommen, nämlich unsere Gemeinde auch in Zukunft für die Bewohner attraktiv zu erhalten und sie zukunftsfähig zu machen." Natürlich, fügte Barth-Lafargue hinzu, könne man in Melchingen keine bundesweiten Trends aufhalten, wie etwa die besorgniserregende allgemeine Landflucht. Aber man könne einen Beitrag leisten, das eigene Dorf lebenswert zu erhalten.
Neben den politischen Ereignissen und einem Ausblick auf die weiteren Vorhaben ließ die Ortsvorsteherin auch das kulturelle Ortsgeschehen des Jahres 2011 Revue passieren. Am Ende stand der Dank, den Waltraud Barth-Lafargue all denen aussprach, die sich für die Gemeinschaft und das Dorf eingesetzt haben. Erwidert wurde der Dank der Dorfchefin von Horst Lamparth. Er ermunterte Waltraud Barth-Lafargue ihre Arbeit im bisherigen Stil fortzusetzen und wünschte ihr dafür viel Glück.