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Burladingen Generationsproblem bereitet dem Albverein Killer Sorgen

Schwarzwälder-Bote, vom 06.02.2012 18:03 Uhr
Die neu gewählten Vorstandsmitglieder der Albvereinsgruppe Killer wissen um das Generationsproblem in ihren Reihen. Foto: Schwarzwälder-Bote
Die neu gewählten Vorstandsmitglieder der Albvereinsgruppe Killer wissen um das Generationsproblem in ihren Reihen. Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Hubert Pfister

Burladingen-Killer. Bei der Hauptversammlung der Albvereinsgruppe Killer verdeutlichte der Vorsitzende Josef Rommel unmissverständlich, dass ohne gravierende Veränderungen die Auflösung der Ortsgruppe auf Grund Überalterung befürchten werden muss.

Und so war auch das erschienene Häufchen bei der Jahreshauptversammlung überschaubar. Der Totenehrung folgte der Bericht von Schriftführer Erich Simmendinger, der humorvoll das Vereinsjahr widerspiegelte. In Vertretung des zwischenzeitlich ausgeschiedenen Wegwarts Arthur Hönes verlas Josef Rommel dessen Bericht. Der Vandalismus an Ruhebänken nehme immer mehr zu, war da zu hören. Von anderen Ärgernissen berichtete Naturschutzwart Wilhelm Bauer. Zu viel Müll werde unachtsam weggeschmissen. 14 mal war er mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Für den drei Jahre in Vietnam abwesenden Rechner Matthias Ott verlas dessen Stellvertreterin Agathe Maier den Bericht. Die Kassenprüfer Hermann Laile und Roland Simmendinger bescheinigten ihr gute Arbeit und führten ihre einstimmige Entlastung herbei.

Rommel sprach dann von 30 Ausfahrten und Wanderungen, die immer eine zufrieden stellende Teilnahme gehabt hätten. Die Ortsgruppe betreue über 50 Ruhebänke die ausgemäht und frisch gestrichen werden müssen. Ortsvorsteher Josef Pfister führte die einstimmige Entlastung der gesamten Vorstandschaft herbei und dankte der Ortsgruppe für ihre vielfältige Arbeit in und um Killer. Er appellierte an die Mitglieder sich für Ämter innerhalb der Vorstandschaft zur Verfügung zu stellen.

Die Neuwahlen unter der Leitung von Josef Pfister brachten als Ergebnis: Vorsitzender bleibt Josef Rommel, da sich kein Nachfolger zur Verfügung stellte. Enttäuscht zeigte sich Rommel, dass sich der bisherige stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Simmendinger trotz mehrfacher Bitte nicht mehr zur Wahl stellte. Mit Hermann Laile konnte jedoch noch ein Nachfolger gefunden werden. Der Rechner Matthias Ott wurde in seinem Amt bestätigt. Ihn vertritt die neu gewählte stellvertretende Rechnerin Agathe Maier. Für den zurückgetretenen Wegwart Arthur Hönes wurde Marco Talman gewählt. Das Amt des Naturschutzwartes wird künftig Norbert Simmendinger ausüben, der den krankheitshalber ausgeschiedenen Wilhelm Bauer ablöst. Schriftführer bleibt Erich Simmendinger. Als Beisitzer wurden Bernhard Stadler, Georg Kühnle und Karl-Josef Stadler bestätigt. Gustav Kuster kann sein Amt als Beisitzer gesundheitshalber nicht mehr ausüben. Als Kassenprüfer sind Roland Simmendinger und Richard Kuster tätig. Bevor die Versammlung mit einem Diavortrag zu Ende ging appellierte der Vorsitzende eindringlich an die Mitglieder, sich dem Generationsproblem zu stellen.

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