Von Rainer Eule

Burladingen-Starzeln. Für den Krippenbau sind die Killertalgemeinden bekannt. Jetzt steht in Starzeln in einem Vorgarten eine weihnachtliche Szene mit lebensgroßen Figuren.

Die Krippenausstellungen im Nikolausheim ziehen Besucher auch aus ferneren Regionen an. Eine Krippe wie sie derzeit in der Starzelner Oberdorfstraße zu sehen ist, wird man dort aber nicht finden. Wer nach dem Weihnachtsmarkt in abendlicher Stimmung Richtung Hausen ging staunte nicht schlecht. Auffallend ist zunächst ein weihnachtlich festlich erleuchtetes Gebäude mit einer auf den ersten Blick poppige anmutenden Weihnachtsbeleuchtung. Erst auf den zweiten Blick entdeckte man die von einem Balkon geschützte, in dezentes Licht getauchte Krippe. Mit fast lebensgroßen Figuren wird die Geburt Christi dargestellt. Eine Geburt nach biblischer Überlieferung, doch dargestellt mit der bäuerlichen Landschaft des Killertals. Keine heiligen drei Könige, keine Cherubine oder Engel über dem Dach, einfach nur Schafe, ein kleiner Hirtenknabe und Maria und Josef in einfacher Tracht.

Das grellblaue Lichterband um die Krippe mag etwas stören, aber auch der Krippenbau muss der Moderne Rechnung tragen. Ist der Starzelner Weihnachtsmarkt ein Geheimtipp, diese Weihnachtskrippe ist es in den Abendstunden bestimmt auch.