
Von Hubert Pfister
Burladingen-Killer. Gestern trafen sich die Abwasserfachkräfte des Zollernalbkreises auf der Kläranlage Killer zu einer Fortbildungsveranstaltung und zum Erfahrungsaustausch.
Kanäle und Kläranlagen gehören nach Aussage der Fachleute zu den wertvollsten Einrichtungen einer Kommune. Ebenso wichtig wie eine leistungsfähige Kläranlage, die die heutigen Reinigungsanforderungen sicher erfüllen kann, sei gut ausgebildetes Personal, das die Abwasseranlagen qualifiziert und auch wirtschaftlich betreiben kann. Deshalb treffen sich die Abwasserfachleute der Kommunen und Verbände regelmäßig zu Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch.
Am Donnerstag trafen sie sich zu einer Fortbildungsveranstaltung der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) auf der Kläranlage in Killer. Die Fortbildung leiteten der Diplom-Ingenieur Gisbert Ullrich und Klaus Marstaller vom Landratsamt Zollernalbkreis. Organisiert worden war die Veranstaltung vom Betriebsleiter der Kläranlagen Burladingen und Oberes Killertal Anton Bailer.
Der stellvertretende Kämmerer Richard Schreiber begrüßte die Gäste, stellte die Abwasserbeseitigung der Stadt Burladingen mit ihren Besonderheiten vor und hob die wertvolle und nicht immer leichte Aufgabe auf den Abwasseranlagen lobend hervor. Zu Beginn der Veranstaltung wurde die 1983 erstellte und 1999 sanierte Anlage besichtigt, die für 4000 Einwohner ausgelegt ist.
Anschließend wurde Gisbert Ullrich, Leiter der Kläranlagen-Nachbarschaft des Landkreises Lörrach, verabschiedet. Er übergibt die Leitung an Peter Maurer, den Leiter der Lehr- und Forschungskläranlage der Universität Stuttgart.
Ulrich verabschiedete sich mit einem Vortrag über die Entwicklung der Abwassertechnik sowie die Schwerpunktthemen der Fortbildungsveranstaltungen der vergangenen Jahre. Hauptthema war der alljährlich durchzuführende Leistungsvergleich der Kläranlagen, wobei die letztjährigen Betriebsdaten zusammengestellt und diskutiert wurden.