Bräunlingen Viel Positives bleibt von 2015 zurück

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Information bei geselligem Beisammensein bot einmal mehr die traditionelle Silvester-Bürgerversammlung im Dögginger Gasthaus Adler. Fotos: Minzer Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Manfred Minzer

Nur einmal noch im Jahr tritt die Rathausglocke in Aktion. Dann aber ruft sie die Bevölkerung Döggingens zur traditionellen Silvester-Bürgerversammlung ins Gasthaus Adler.

Bräunlingen-Döggingen. Rund 50 aufmerksame Zuhörer, darunter Bürgermeister Jürgen Guse und die Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat, Michael Gut, Clemens Fahl und Berthold Geyer, ließen beim Rückblick von Ortsvorsteher Hans-Peter Wehinger die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren. Über die großen Probleme der Weltpolitik fand er schnell die Verbindung zur kommunalen Politik, die im Gegensatz zu den Katastrophenmeldungen aus aller Welt wesentlich besser dastehe, so Wehinger.

Ortschaftsrat vom Amtsschimmel getreten

Dazu zählte sicherlich die Inbetriebnahme des Radwegs nach Mundelfingen, den Abschluss der Dachsanierung der Gauchachschule, den Ausbau der Breibandverkabelung und den Beginn der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchten. Abgehakt werden konnten aber auch kleinere Positionen wie die Renovierung der Wassertretstelle "Kupferbrunnen", weitere Erschließung des Wohngebiets Hofwiesen und des Gewerbeareals Wieselbrunnen, die Erneuerung der Heizung im Rathaus und die Sanierung des Adlerfußwegs und des unteren Teils des Mühlenwegs.

Etwas vom Amtsschimmel getreten fühlte sich der Ortschaftsrat bei der nun bereits dritten Renaturierungsauflage an der ehemaligen und nun schon einige Jahre nicht mehr genutzten Erddeponie und bei der Anbringung zweier Verdunkelungsjalousien in der Gauchachhalle, bei der alleine das geforderte Brandschutzgutachten in Höhe von 2500 Euro den finanziellen Rahmen der angedachten Maßnahme überstieg. Auch im neuen Jahr bestimmen Sachzwänge die Investitionspolitik der Kommune. So lässt sich die auf 156000 Euro veranschlagte Dachsanierung beim Kindergarten ebenso wenig aufschieben wie weitere Erschließungsmaßnahmen im Gewerbegebiet Wieselbrunnen, wo die Firma Freilacke bedeutende Gebäudeerweiterungen plant. Dringend erforderlich ist auch der Lückenschluss des neuen Radwegs zwischen der Firma Griwe­color und dem Ortseingang, nachdem die bisher geplante Verkehrsführung durch den Erweiterungsbau der Firma Freilacke nicht mehr möglich ist. Erste Eindrücke von der angedachten Verkehrsführung beim Adlerplatz verspricht man sich durch eine geplante provisorische verkehrslenkende Möblierung im neuen Jahr.

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