Bräunlingen (dm). Das Bräunlinger Seniorenzentrum ist im Pflegebereich derzeit mit 27 Personen bei 30 Pflegeplätzen belegt, wobei die durchschnittliche Belegungsquote in 2012 bei 95 Prozent lag.

Zu Beginn des neuen Jahres sind alle Pflegeplätze vergeben. Eine Warteliste gibt es ab Januar 2013 nicht mehr. 13 Pflegebedürftige kommen aus Bräunlingen, wobei fast alle in die Pflegestufen eins oder zwei eingestuft wurden. 16 Personen nutzten in 2012 die Kurzzeitpflege. Darauf wies die Seniorenheimleiterin Bianca Braunersreuther bei der Zweckverbandssitzung hin, die auch auf den immer stärker werdenden Trend der Familienpflege durch die Angehörigen, in der eigenen Wohnung selbst, hinwies. Eine Prüfung durch den medizinischen Dienst der Krankenkasse ergab keine Beanstandungen und eine äußerst positive Rückmeldung, wobei der genaue Bericht mit der Bewertungsnote in den kommenden Wochen erwartet wird, so Braunersreuther.

Von einem sehr guten Arbeitsklima der annähernd 50 freiwilligen Helfer berichtete der Fördervereinsvorsitzende Ulrich Mehnert, der sich mit dem Verlauf der zahlreichen Veranstaltungen, bei immer neuen Dekorationen in der Cafeteria, sehr zufrieden zeigte.

Bürgermeister Jürgen Guse lobte den Förderverein und seine zahlreichen Helfer, die viel mit zu dem guten Umfeld und Klima im Seniorenzentrum betragen. Der Fehlbetragsausgleich für den Haushalt des Seniorenzentrums durch die Stadt beträgt in 2013 nur noch 11 340 Euro, wobei 10 000 Euro aus 2012 den Betrag drückten. "Wir können uns glücklich schätzen für einen solch geringen Betrag eine so wertvolle Einrichtung zu besitzen", meinte Bürgermeister Guse zu der Verlustübernahme durch die Stadtkasse. Die Verschuldung wird in 2013 voraussichtlich um weitere 35 139 Euro, auf dann noch 881 000 Euro gesenkt. Als Neuanschaffung im kommenden Jahr ist ein neues Schöpfsystem für eine noch bessere individuellere Portionierung beim Essen und ein neuer Thermomix vorgesehen. Der Wirtschaftsplan 2013 hat ein Volumen von 209 440 Euro. In den kommenden Monaten wird der Notfallplan durch die Feuerwehr überarbeitet und aktualisiert. Eine Feuerwehrprobe soll die Umsetzbarkeit des Planes aufzeigen.