Döggingen (mi). Er war nicht zu überhören, der Start in den Schmotzige Dunnschdig in Döggingen, den früh um sechs Uhr die ersten Narren mit viel Radau ankündigten.

Höchstens fünf Tage gab Ortsvorsteher Wehinger den Narren bei seiner Entmachtung, "da seid ihr froh, wenn de Ortsvorsteher wieder uffem Rothuus stoht". Narrenvater Didi hatte denn aber doch noch lobende Worte für die Arbeit des Ortsvorstehers und sein unermüdlicher Kampf im Bräunlinger Rathaus um finanzielle Mittel für den größten Bräunlinger Ortsteil.

Ungeduldig harrten die Schüler der Gauchachschule ihrer Befreiung, die sie mit einigen Liedern gemeinsam mit dem Kollegium und den Narren feierten. Zu Feiern hatten auch die Zöglinge des Musikvereins ihren ersten Auftritt in den Reihen der gestandenen Musiker, bedeutete die Fasnacht doch die Feuertaufe für fünf Jungmusiker.

Diesmal ohne Pferd, dafür mit geballter Motorkraft schaffte der Elferrat den Narrenbaum zum "Pflanzloch" in die Ortsmitte.