
Bräunlingen (wke). Im Hinblick, dass wahrscheinlich die nächsten zwei Fasnachten wegen Umbaus der Stadthalle nicht dort stattfinden können, haben sich die Narren der Narrenzunft Eintracht in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen.
Statt in Lethargie zu verfallen, hat sich der Festausschuss der "Eintracht" unter Leitung von Narrenrat Matthias Reichmann entschlossen, in diesem Jahr den "Ball i de Hall" unter das Motto "Ball uffem Bau" zu stellen. Aus der Festhalle wird am Samstag, 18. Februar kurzerhand eine Baustelle gemacht. "Das Alte stürzt, es ändern sich die Zeiten, und neues Leben blüht aus den Ruinen", so wird Friedrich Schillers Sinnbruch aus seinem Werk Wilhelm Tell, der jedes Jahr über die Fasnet als Dekorationsbild in der Stadthalle hängt, zum Sinnbild für die diesjährige Fasnet.
Auf dem Plakat zum Ball ist der Reitende Narr vor der Stadthalle zu sehen, mit Trassierband ist bereits die Baustelle markiert.
Doch er lockt die Fasnetbesucher noch einmal in das alterwürdige Gebäude, das 1952 neu gebaut und eröffnet wurde. Alle Ballbesucher sind deshalb eingeladen, sich dem Motto entsprechend zu verkleiden und die Baustelle zu besuchen und zu besichtigen. Neben der entsprechenden Hallendekoration werden auch wieder "Die Rebländer" aus dem Markgräflerland für die nötige Stimmung auf der Baustelle sorgen.
Für die kulinarischen Genüsse sorgt die Baustellenkantine, die Bewirtung steht auch dieses Jahr unter der Regie der Narrenzunft "Eintracht" zusammen mit den "Weinstuben Wehinger", die für die Gaumenfreuden zuständig sind. Neben Bars und Bierständen gibt es auch eine Disco im oberen Teil der Halle.