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Bräunlingen Guggenmusik: Das klingt nach mehr

Dagobert Maier, vom 23.01.2012 09:29 Uhr
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Viel närrische Stimmung beim Guggenmusikevent. Foto: Maier
Viel närrische Stimmung beim Guggenmusikevent. Foto: Maier

Bräunlingen - Dass Guggenmusiker mit ihrer fetzigen von Trommeln, Posaunen und Trompeten geprägten Musik lautstark tolle Stimmung machen können, das erlebten über 600 Besucher in der Stadthalle beim lärmenden Gipfeltreffen.

Sechs regionale Guggenmusikgruppen gaben in der Startphase des Heimattagemjahres in Bräunlingen Vollgas. Nicht nur die von viel Rhythmus bestimmte Musik, sondern auch die tollen närrischen Verkleidungen der Besucher, die oft in ganzen Gruppen in die Stadthalle schwärmten, beeindruckte am Samstagabend, bei meist jugendlichem Publikum. Dies an einem nie langweiligen Abend, bei dem später ein DJ für heißen Partysound sorgte.

Jedesmal, wenn eine neue Guggenmusik mit viel Getöse in die Halle einmarschierte, stieg die Stimmung an, die von den Musikern mit Hits wie "Skandal im Sperrbezirk", "Mama Lou" oder sogar Songs von den Beatles, hoch gehalten wurde.

Dass es bei der Guggenmusik nicht streng nach Notenplan geht, gehört mit dazu und freute die Besucher in einem lockeren, schon von den närrischen Tagen geprägten Musikabend für die jüngere Generation ohne Bestuhlung.

Vor Beginn der Guggenmusikparty in der Stadthalle hatten die "Brändbach Hupä" mit zwei weiteren Gruppen auf dem Kelnhofplatz die vierte "Bläch und Dädsch" Party eingeläutet, bevor es dann kurze Zeit später in der Stadthalle mit den "Wingertsgeischdern" aus Bechtsheim weiterging. Die Gastgruppe hatte sogar einen neunjährigen Trommler mit dabei, dessen Trommel fast größer war, als er selbst.

Die "Bittelbrunner Glockastumper" aus Engen, die "Trubbä" aus Hohentengen, sowie die "Mühlbach Bazis" von Eggingen, sorgten, bei farbenfroher, gut abgestimmten Beleuchtung, für eine tolle Stimmung. Zum Ende spielten die "Hättelila" aus Villingen und als Spontangruppe die "Gündelsteiner" aus Gündelwangen. Jeder Musikgruppe belang es auf ihre Weise, das junge Publikum zu begeistern, was das Lob und der Beifall nach jedem Stück unterstrich. Nicht nur fetzigen Musikstücke, sondern auch ab und zu etwas ruhigere, einfühlsamere Melodien waren zu hören. Neben den klassischen Guggenmusikinstrumenten gab es sogar auch Klänge einer Lyra.

Thomas Bertsche der Chef der "Brändbach Hupä" war mit der Guggenmusikparty sehr zufrieden, denn das große Interesse an der "Bläch und Dädsch Party" zeige ihm, dass das vor allem junge Publikum auf die Guggenmusik stehe. In zwei Jahren, nach der Sanierung der Stadthalle soll wieder zur Guggenmusikparty eingeladen werden.

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