Hüfingen-Mundelfingen (bo). Zum Auftakt der Ganter-Schwarzwaldmeisterschaften im Cego trafen sich 124 Spieler in der Mundfelfinger Aubachhalle. Eingeladen hatten die Jungs der mafiösen Gruppe von "Al Capones Erben".

Seit 22 Jahren halten die Männer aus der Mundelfinger Unterwelt den 100 Stunden Weltrekord im Dauercegospielen. Das 33. Cego-Turnier und der zwölfte Wettkampf innerhalb der Schwarzwald-Meisterschaft bot für eingefleischte Cego-Fans wie auch Anfänger wieder einige interessante Spiele. Vor allem die knapp zehn Nachwuchsspieler, die teils bereits bei den Erwachsenen mitspielten, waren ein Beweis für die Beliebtheit des Cego-Spiels.

Die Siegerehrung nahm "Al Capone" Hans Kindler vor. Sieger war Andreas Kurfürst aus Unadingen, der sich vor Gerhard Hilzer aus Tennenbronn und Emil Hepting aus Hochemmingen einen Platz auf dem Siegertreppchen ergatterte. Nicht so gut wie in den Vorjahren lief es für die Lokalmatadoren, von denen sich Konrad Gänsler im Mittelfeld platzierte.

Das vor einem Jahr eingeführte Schüler- und Nachwuchsturnier entschied der 13-jährige Robin Glunk für sich. Silber ging an Jan Welte, 13 Jahre, vor den zehnjährigen Lars Bäurer und Erik Schnottalla, alle Mundelfingen.