Blumberg Runde Sache: Kreisverkehr gefordert

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Der Kreuzungsbereich von Tevesstraße, Leo-Wohleb-Straße und Tunnelweg: Bei der jüngsten Verkehrsschau wurde hier ein Kreisverkehr angeregt. Die Freie Liste unterstützt diesen Vorschlag. Foto: Niederberger Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Haushaltsplan ist das wichtigste Steuerungsinstrument der Stadt Blumberg. In ihm spiegeln sich die Aufgaben und Ziele der Stadt wider und er listet deren Einnahmen und Ausgaben auf.

Blumberg (hon). Da ist es klar, dass sich die Gemeinderatsfraktionen mit ihren Wünschen vor den Etatberatungen in Stellung bringen – denn sie wollen ihre Anliegen im Haushaltsplan wiederfinden. Zu einer ersten Aussprache kommt es bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am heutigen Donnerstag, ab 18 Uhr, im Gemeinschaftshaus Kommingen.

CDU: Anders als die SPD und die Freie Liste geht die CDU ohne schriftlich formulierte Anträge in die Ausschusssitzung. Fraktionssprecher Dieter Selig verweist auf Nachfrage darauf, dass die CDU in diesem Jahr viele Vorschläge zur Entwicklung der Stadt gemacht habe, die 2017 zum Tragen kommen, beziehungsweise weiter verfolgt werden sollen. Selig denkt dabei zum Beispiel an den Schulcampus oder die Mehrzweckhallen in Riedöschingen und Riedböhringen, die beide eine umfassende Sanierung nötig haben. Ganz zentral ist für den Christdemokraten die von seiner Fraktion vorgeschlagene Aufnahme der Stadtmitte in das Landessanierungsprogramm – denn das Zentrum soll gestärkt und neuer Wohnraum geschaffen werden. Falls Blumberg zum Zug kommt, so Selig, müsse die Stadt 1,3 Millionen Euro aus ihrer eigenen Kasse beisteuern. Geld, das für andere Projekte fehlt. Bei den Etatberatungen werde sich zeigen, ob überhaupt Luft im Haushalt ist und ob die Verwaltung genügend Kapazitäten habe, neue Maßnahmen umzusetzen.

Freie Liste: Sie hat sich auf die Fahne geschrieben, die Verkehrssicherheit im Kreuzungsbereich von Tevesstraße – Leo-Wohleb-Straße und Tunnelweg zu erhöhen. Hier gehört für die Freien ein Kreisverkehr hin plus Überquerungshilfen für Fußgänger.

2015, so die FL, hätten sich sechs Unfälle und zahlreiche Beinaheunfälle an dieser Stelle ereignet. Ein Kreisverkehr sei auch bei der jüngsten Verkehrsschau mit Behördenvertretern und der Polizei angeregt worden. Andere Vorschläge, den Kreuzungsbereich zum Beispiel durch eine Änderung der Vorfahrt sicherer zu machen, sieht die FL nicht als zielführend an.

Außerdem will die Freie Liste den Gehweg an der Teves-straße zwischen der Einmündung Espenstraße und der Einmündung Winklerstraße saniert sehen. Grund: Die Bäume hätte hier schon Haushöhe erreicht. Durch ihre Wurzeln werde der Belag angehoben und die Pflasterung des Gehwegs angehoben. Die Bäume könnten entfernt und auf der anderen Straßenseite durch neue ersetzt werden.

Im Rahmen dieser Maßnahme könnte das bis zur Espenstraße bereits verlegte Schachbrettmuster bis zur Winklerstraße fortgesetzt werden. Darüber hinaus bestünde die Möglichkeit, den Verkehr zu beruhigen, indem die Fußwege vergrößert werden. Das wiederum berge die Chance für Gastronome, ihre Gäste im Freien zu bedienen. Für das Panoramabad schlagen die Freien nach der Premieren-Saison eine einfache Sitzmöglichkeit und Umkleidemöglichkeit am Schwimmbecken vor.

SPD: Auch für die Sozialdemokraten kann im Panoramabad noch einiges verbessert werden. Ein Vorschlag lautet, die Parkflächen zu markieren, weil an Spitzentagen die Autos kreuz und quer abgestellt werden und so die maximale Kapazität des Parkplatzes nicht ausgeschöpft wird.

So ließe sich verhindern, dass Freibadbesucher zum Parken in die Schwimmbadstraße ausweichen – was deren Anwohner ärgere. Und dann schlägt die SPD für das Bad noch ein elektronisches Kassensystem vor, das sich durch Werbung auf den Tickets refinanzieren ließe.

Geld für eine energetische Untersuchung des Gemeinschaftshauses in Zollhaus will die SPD im Haushaltsplan ebenfalls verankert wissen.

Die gute Stube der Zollhauser wurde vor 40 Jahren gebaut, Heizung und Fenster entsprechen längst nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik beziehungsweise der Wärmedämmung. Ein weiteres Anliegen ist für die SPD ein innerstädtisches Verkehrskonzept. Grund: Die Lenkung der Verkehrsströme entspräche nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten bezüglich Wohnen, Schulen, Einkaufen und Arbeiten.

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