Blumberg - Die Verkehrsbehörde des Landratsamts Schwarzwald-Baar-Kreis wird auch im Jahr 2013 den Randenaufstieg im Zuge der B 314 in Blumberg wieder teilweise sperren – vom 5. April bis Ende Oktober.

Die Sperrung der Überholspur in den Vorjahren hatte den erhofften Erfolg gebracht – weniger Motorenlärm für die Anwohner und mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Die Sperrung beginnt am Freitagmittag, 5. April 2013. Gesperrt wird die Überholspur auf einer Länge von rund 750 Meter im Bereich der Sonnenhofkurve. Die Sperrung gilt immer über das Wochenende bis zum folgenden Montag, 8 Uhr, sowie an Feiertagen.

Bereits im August 2011 und von April bis einschließlich Oktober 2012 ordnete die Verkehrsbehörde des Schwarzwald-Baar-Kreises eine solche Sperrung über das Wochenende und während der Feiertage an. Hintergrund für die Maßnahme ist wie in der Vergangenheit, dass sich seit Jahren Beschwerden von Anwohnern im Blumberger Stadtteil Randen über unzumutbaren Verkehrslärm – gerade an schönen, sonnigen Wochenenden – häuften. Gleichzeitig wurde bei zahlreichen Verkehrskontrollen festgestellt, dass einzelne Motorradfahrer den Randenaufstieg als illegale Rennstrecke missbrauchten und so die Verkehrssicherheit gerade auch von anderen Verkehrsteilnehmern gefährdeten. Schweizer Motorradfahrer machten sich gar über Kontrollen und für ihre Verhältnisse sehr geringe Strafgelder lustig. Auch die teilweise extreme Lärmbelästigung der Anwohner konnte nicht länger toleriert werden. Die Sperrung der Überholspur führte in der Vergangenheit dazu, dass sowohl die illegalen Rennen als auch die Lärmbelastung nahezu vollständig eingedämmt wurden.

Das Landratsamt rechnet damit, dass es für die Sperrung auch im Jahre 2013 wieder Personal- und Sachkosten von insgesamt rund 20 000 Euro aufwenden muss.

Das Landratsamt möchte niemandem den Spaß verderben – Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen, die sich an die Verkehrsregeln halten und am Wochenende einfach eine schöne Ausfahrt unternehmen möchten, sollen weiterhin auch die B 314 befahren dürfen. Die Kreisbehörde legt Wert auf die Feststellung, dass die Sperrung von denen zu verantworten ist, die in der Vergangenheit keinerlei Einsicht zeigen. Leider haben frühere Versuche, die Raser auf der Randenstrecke zur Räson zu bringen, nicht gefruchtet. Geschwindigkeitsbeschränkungen, die nur für Motorradfahrer angeordnet wurden, hatten leider nicht den gewünschten Erfolg, ebenso wenig vermehrte Kontrollen durch die Polizei. Daher ist die Sperrung an Wochenenden und Feiertagen, die leider alle Verkehrsteilnehmer trifft, unumgänglich.

Neben der Sperrung der Überholspur wird es im Bereich des Randenaufstiegs auch wieder eine verstärkte Polizeipräsenz geben, teilt die Verkehrsbehörde mit.