Von Larissa Meister

Riedböhringen. Zwei Einsätze hatte die Feuerwehr Riedböhringen im vergangenen Jahr, einen Brand in einem Holzlager sowie ein brennendes Auto auf der Umgebungsstraße.

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Das bevorstehende Jahr ist ein Jubiläumsjahr für die Feuerwehr Riedböhringen. Sie Wehr feiert das 100-jährige Bestehen. Somit steht ein Festwochenende vom 7. bis 10. Juni an, kündigte Abteilungskommandant Wolfgang Weinmann in der Jahresversammlung an.

Schriftführer Reinhard Steffen ließ im Tätigkeitsbericht 2012 Revue passieren. Neben vielen Seminaren und Besprechungen waren die Männer auch in Riedböhringen aktiv, unter anderem bei der Brandschutzerziehung der vierten Klasse der Kardinal-Bea-Grundschule und dem Martinsumzug. Außerdem wurde für eine weihnachtliche Stimmung gesorgt, denn die Kameraden stellten den Weihnachtsbaum neben der St. Genesius-Kirche in bewährter Weise auf und brachten die festliche Beleuchtung an.

Markus Huber berichtete über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Zu Beginn des Jahres verteilte sie die Gelben Säcke und nahm an der 24-Stunden-Probe teil. Ein absoluter Höhepunkt war das Zeltlager in Altenheim. Torsten Honold gab Einblick in die Vereinskasse, welche von Norbert Föhrenbacher und Helmut Kaltenbach geprüft wurde. Die Versammlung stimmte für die Entlastung des Kassenführers und der gesamten Wehrführung.

Sehr erfreut waren die Kameraden über den Besuch des Kommandanten der Gesamtwehr, Reinhold Engesser, und dessen Grußworte. Er zeigte sich sehr zufrieden, würde sich jedoch freuen, wenn sich im kommenden Jahr Freiwillige für den Gruppenführerlehrgang melden würden. Wenn er die Zahlen der Jugendfeuerwehr höre, sieben weibliche Mitglieder und sieben männliche, so sehe er optimistisch in die Zukunft.

Abschließend wagte der Kommandant noch einen Blick in die Zukunft. Da die Tagesverfügbarkeit der einzelnen Abteilungen im Grenzbereich liegt, wurden im Feuerwehrkonzept neue Strukturen festgelegt. Das gesamte Ausrückgebiet wurde in mehrere Bereiche eingeteilt. So sei es gewährleistet, dass die Wehr im Ernstfall gerüstet ist.

Es gibt den Ausrückbereich Mitte, der aus der Kernstadt besteht. Dieser Bereich wird bei jeder Alarmierung automatisch dazu gerufen. Je nach dem wo Hilfe angefordert wird, kommen dann noch die entsprechenden Abteilungen dazu. Der Ausrückbereich Ost bestehend aus Kommingen, Nordhalden und Riedöschingen. Hondingen und Riedböhringen bilden gemeinsam den Bereich Nord. Zum Bereich West zählen sich Achdorf und Riedböhringen und im Süden ist Fützen und Epfenhofen verantwortlich.

Wichtig ist aber auch, dass die einzelnen Abteilungen gut miteinander arbeiten können. Deshalb sollen im kommenden Jahr regelmäßige gemeinsame Proben abgehalten werden. Auch Ortsvorsteher Lothar Degen fand lobende und dankende Worte für die Feuerwehr. Die sehr gut funktionierende Jugendabteilung erfreute ihn besonders, da die Jugendlichen frühzeitig Gefallen am sozialen Einsatz finden.

Bei der Wahl des gesamten Ausschusses wurden Abteilungskommandant Wolfgang Weinmann, sein Stellvertreter Adelbert Fricker, Schriftführer Reinhard Steffen sowie das Ausschussmitglied Franz Honold einstimmig im Amt bestätigt. Da Kassierer Thorsten Honold bereits seit zehn Jahren im Amt ist, wollte er diese Aufgabe an einen seiner Kollegen abgeben. Dieser Wunsch gestaltete sich jedoch als größere Herausforderung. Nach einer Sitzungsunterbrechung kam der Ausschuss zu dem Entschluss, dass für das nächste Jahr das Amt des Kassierers doppelt besetzt werden soll. So wurde Thorsten Honold für ein Jahr als Kassierer und Adelbert Fricker als sein Stellvertreter gewählt. Im nächsten Jahr werde dieser Posten wie gewohnt von einer Person besetzt.

u Ehrungen.

Die Aktiven und die Jugendfeuerwehr Riedböhringen haben fleißig geprobt. Die Feuerwehr Riedböhringen ist in Sachen Übungsbeteiligung "auf einem guten Stand", so Abteilungskommandant Wolfgang Weinmann bei der Hauptversammlung.

So hatten Franz Honold, Hubert Bach, Daniel Schmid und Josef Weinmann mit 15-mal den besten Probenbesuchen, mit nur einmal weniger waren Thorsten Honold und Robert Greif anwesend.

Auch bei der Jugendfeuerwehr wurde im abgelaufenen Jahr fleißig geprobt. Kerstin Strohmeier besuchte alle 18 Proben, Katrin und Michael Greif fehlten an zwei Proben. Für 15 Probenbesuche erhielten Janina Weinmann und Carolin Huber ein Präsent. Wolfgang Weinmann und Jugendleiter Markus Huber bedankten sich bei den Geehrten. (lam)