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Blumberg Letzter Sommer für ein Wahrzeichen

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Kinderferienprogramm: Mit Eimern, Sieben und Gummistiefeln gehen die Kinder auf Beutezug in die Wutach. Begleitet werden sie von Kathrin van Elten und Philipp Löffler. Foto: Baltzer Foto: Schwarzwälder-Bote

Für viele Menschen im Achdorfer Tal ist es ein Wahrzeichen: das Wehr an der Wutach zwischen Achdorf und Aselfingen.

Blumberg-Achdorf (blu). Es gehört zum Tal wie die Streuobstwiesen, die einst schon den Dichter Viktor von Scheffel vom Fürstenhaus Donaueschingen auf Schusters Rappen in die liebliche Idylle gelockt hatten.

Als dieses Wahrzeichen durch ein Flusskraftwerk verändert werden sollte, stieß das vielen Menschen im Tal auf, ganz besonders, weil der heutige Blumberger Ehrenbürger Stefan Scherer den Achdorfer Ortschaftsrat und die Talbevölkerung durch eine Äußerung brüskiert hatte, wonach es dem Achdorfer Ortschaftsrat gut anstehe, das Votum des Gemeinderats zu kennen, bevor er selbst überhaupt öffentlich darüber beraten habe. Üblich ist in der Raumschaft, dass bei Vorhaben, die die Teilorte betreffen, zuerst der Ortschaftsrat öffentlich berät, und dann der Gemeinderat.

Widerstand regte sich, eine Bürgerinitiative sammelte Unterschriften gegen das geplante Flusskraftwerk, formierte sich als Verein mit dem Namen "Badischer Bund" und erzwang einen Bürgerentscheid, der im Herbst 2007 zwar nicht die erforderliche Mehrheit gegen das Fluskraftwerk erbrachte, letztlich aber doch Wirkung zeigte: Die Investoren sprangen ab.

Aber inzwischen ist das Wehr nicht mehr ein so unveränderbares Wahrzeichen des Landschaftsbilds, wie die Kraftwerksgegner vor rund zehn Jahren stets betont hatten. Im Laufe der Zeit änderte sich die Meinung allmählich. Nun wird das Wehr durch eine Raue Rampe, so der Fachbegriff, aufgeschüttet, damit die Fische und andere Lebewesen im Wasser die Wutach in beide Richtungen passieren können.

Nach Aussage von Bürgermeister Markus Keller laufen derzeit die Detailplanungen, im Frühjahr möchte er die Variante mit dem Ortschaftsrat abstimmen. Es bestehe kein Zeitdruck, da die Förderung nach den Wasserrichtlinien gewährleistet sei. Danach erhält die Stadt für die rund 600 000 Euro Baukosten stolze 510 000 Euro Fördermittel.

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