Von Achim Stiller

Blumberg. Es war aus polizeilicher Sicht ein ruhiges Jahr, berichtete Hauptkommissar Norbert Kuttruff gestern Nachmittag beim alljährlichen Besuch des Abgeordneten und Landtagspräsidenten Guido Wolf im Polizeiposten. Personell ist die Viererbesetzung stabil, ausgenommen in Urlaubs- und Krankheitszeiten, zumindest für die kommenden drei Jahre. Dann stehe die nächste Pensionierung an. Ärgerlich sei im Jahr lediglich der Ausfall des Videokamera an der Araltankstelle gewesen, weshalb 30 bis 40 Tankbetrüger durch die Lappen gegangen seien. Dies schlage sich eventuell negativ auf die Kriminalstatistik des Jahres aus, sagte Kuttruff.

Diese Gefahr sieht der leitende Polizeidirektor Roland Wössner nicht. Eher noch deute die Tendenz bei den Fallzahlen angesichts des ruhigen Jahres nach unten.

Von einem unaufgeregten Jahr sprach auch Bürgermeister Markus Keller, der auf eine Nachfrage von Guido Wolf bestätigte, dass das Problem des Motorradlärms auf der B314 am Randenaufstieg mit den Maßnahmen des Kreises gelöst wurde. Der Kostenaufwand dafür stehe in Relation zur verbesserten Lebensqualität der Randener, für die nunmehr eher die Ortsumfahrung in den Mittelpunkt rücke. Keller betonte auch die Präventivmaßnahmen der Stadt, etwa die Wiederbelebung des Jugendhauses ab Januar oder auch die Vereinbarung mit den Vereinen zur besseren Kontrolle mit Armbändel gegen Alkoholmissbrauch durch Jugendliche.

Guido Wolf sieht in absehbarer Zeit keine Auswirkungen durch die Polizeireform auf den Posten Blumberg zukommen und hob in seinem Dank die eher geräuschlosen Erfolge der Polizeibeamten im Posten unter schwierigen Bedingungen hervor.