Blumberg (hd). Am heutigen Freitag wird Adolf Schäfer 80 Jahre alt und blickt auf ein arbeitsreiches und sportlich überaus erfolgreiches Leben zurück.

Am 21. Dezember 1932 wurde er in Friedelhaus, Pfalz geboren; 1938 siedelte die Familie in die Eichbergstadt über, wo der Vater im Doggererzbau Lokführer war. In der neu errichteten Scheffelschule schloss Adolf Schäfer seine Schulzeit ab, war als Zwölfjähriger schon in der Landwirtschaft tätig. Mit 15 Jahren nahm er Arbeit im Torfstich im Zollhausried an und arbeitet dann bei unterschiedlichen Firmen als Betriebs­maschinenmeister und Kraftfahrer.

Aber immer war sein Leben von sportlichen Aktivitäten bestimmt. 15 Jahre war er Ausbilder beim Verein für Schäferhunde auf der Ottilienhöhe. Seine große sportliche Herausforderung fand er beim Boxen. 1959 hatte Schäfer zusammen mit drei Brüdern angefangen, und sehr bald erfolgte die Gründung des Blumberger Boxsportvereins. Zwei Jahre danach wurde er Trainer. Viele junge Sportler betreute er erfolgreich über lange Jahre, förderte sie und holte manchen Titel mit ihnen.

Adolf Schäfer war selber Pokalsieger im Mittelgewicht. Zehn Jahre lang hat er in Blumberg jeden Kampf gewonnen und drei Meistertitel in Baden-Württemberg eingeheimst. In seinem letzten aktiven Boxjahr, da schon im Schwergewicht, konnte er erneut alle Kämpfe für sich entscheiden. Dabei schickte er auch den Deutschen Polizei-Schwergewichtsmeister auf die Bretter.

36 Jahre war Adolf Schäfer Vorsitzender des Boxsportvereins und aktiv am Bau des Vereinsheims beteiligt. Immer stand ihm seine Ehefrau Elsa zur Seite, sorgte für die Familie und war im Vereinsheim der Boxer 30 Jahre lang die gute Seele in der Kantine. Immer noch aktiv ist Adolf Schäfer als stellvertretender Vorsitzender des Vereins, der ihn zum Ehrenvorsitzenden ernannt hat. Er kümmert sich regelmäßig um die Schrottentsorgung in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt.

Im Familienkreis mit Kindern, Enkeln und Urenkeln soll der runde Geburtstag gebührend gefeiert werden.