Bitz (lh). "Das ist ein dicker Hund", ärgert sich Bürgermeister Hubert Schiele über die Stellungnahme der unteren Natur- und Denkmalschutzbehörde im Landratsamt zum Bebauungsplan "Auchten-, Eugen-, Paulinen- und Zeppelinstraße". Die Kreisbehörde habe ein Artenschutzgutachten angeordnet, und die Gemeinde müsse sich per verbindlicher Vereinbarung verpflichten, spezielle Fledermauskästen aufzuhängen, wo vier oder fünf neue Wohnhäuser samt Garagen entstehen sollen.

Ein weiteres Thema in der Gemeinderatssitzung war die Versickerung des Oberflächenwassers. Lange diskutierten die Räte über die Frage, ob die Bauherren Zisternen zwingend errichten müssten. Im Textteil des Bebauungsplans steht: "Das auf den Dachflächen anfallende Regenwasser ist zu sammeln (Zisternen) und zur Bewässerung zu verwenden oder – unter Beachtung der wasserrechtlichen Vorschriften – auf dem Grundstück zu versickern." Doch Schiele erklärte, diese Versickerung sei freiwillig, und das überschüssige Wasser könne in den Kanal abgeleitet werden. Bei Stimmengleichheit wurde die Forderung nach Zisternen abgelehnt.