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Bisingen Bisinger Arzt in Fernseh-Doku befragt

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Harald Banzhaf aus Bisingen ist bei der ZDF-Umweltdokumentation zu sehen. Foto: Wahl Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Bisinger Umweltmediziner Harald Banzhaf ist am kommenden Sonntag in einer ZDF-Dokumentation zu sehen. "Krankmacher Handy" lautet das Thema der 30-minütigen Sendung der Reportagereihe "Planet E".

Bisingen. Das Thema der Doku-Sendung hat Brisanz. "Immer mehr Handys, immer mehr WLAN-Netze: Elektrosmog ist überall. Die meisten Menschen empfinden das nicht als Belastung. Doch manche sind davon überzeugt: Elektrosmog macht krank", heißt es in der Ankündigung der Reportage auf der Homepage des Fernsehsenders ZDF. "Krankmacher Handy?" heißt die Ausgabe am Sonntag. Mit dabei ist ein auch ein Bisinger: Der Umweltmediziner Harald Banzhaf, der in Bisingen mit seinem Kollegen Thomas Nikolaus das Heilkundezentrum Zollernalb betreibt.

Der Bisinger Arzt ist davon überzeugt, dass Elektrosmog und Strahlung für den Menschen höchst bedenklich sind. Banzhaf referiert regelmäßig in der Region zu diesem Thema und hat auch unserer Zeitung im vergangenen Sommer ein Interview gegeben. Das Problem mit der Strahlung werde von der Gesellschaft und Politik negiert, sagte Banzhaf damals. Dabei sei das Problem des Elektrosmogs hauptsächlich hausgemacht, weil das WLAN bei vielen Menschen 24 Stunden durchgehend eingeschaltet sei.

Gerade nachts sei Strahlung – zum Beispiel von Mobiltelefonen – ein großes Problem. "Unser Organismus kann und sollte vor allem nachts regenerieren. In dieser Zeit findet der Reparaturstoffwechsel statt. Und wenn ständig nur eine kleinere Belastung von elektromagentischen Feldern die ganze Nacht auf einen Organismus einwirkt, dann geraten alle Zellen, insbesondere das Nervensystem, unter Dauerstress. Durch diesen Dauerstress kommt es zu chronischen Entzündungsreaktionen", hatte Banzhaf unserer Zeitung im Interview erklärt.

Erschöpfung und Schlaflosigkeit könnten die Folgen von Elektrosmog sein

Chronische Erschöpfung, Abgeschlagenheit und schlechte Laune seien die Folgen. Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Atemnot nennt auch das ZDF als Symptome des Elektrohypersensibilitäts-Syndroms (EHS), einer rätselhaften Krankheit. Neue Studien würden zudem scheinbar den Verdacht bestätigen, dass Handystrahlung Krebs verursachen könnte. Laut einem Bericht des Bundesumweltministeriums an den Deutschen Bundestag würden sich in Deutschland etwa eine Million Menschen als "elektrosensibel" bezeichnen.

Die Reportage zeigt auch den Fall der 15-jährigen Hanna. Die Gymnasiastin litt vor zwei Jahren plötzlich an starken Schmerzen und Atemnot. Im vergangenen Jahr konnte das Mädchen kaum zur Schule gehen. Mittlerweile ist sie bei Umweltmediziner Harald Banzhaf in Behandlung, der als Ursache für die Beschwerden Elektrosmog vermutet. Er habe es immer öfter mit Menschen zu tun, denen die klassische Schulmedizin nicht helfen kann, heißt es im Programm. Oft laute die Diagnose EHS. Umweltmediziner setzten auf Entgiftungstherapien. Mit den Kosten für diese Behandlung würden die Patienten alleingelassen. Viele fühlten sich nicht ernst genommen. Denn in Deutschland ist die Krankheit nicht anerkannt. Das für den Schutz der Bevölkerung zuständige Bundesamt für Strahlenschutz habe jahrelang versucht, das Phänomen EHS in Studien nachzuweisen, ohne Erfolg, heißt es weiter in der Ankündigung. Mittlerweile gelte das Krankheitsbild als ausgeforscht, weitere Studien seien vom Bundesamt zurzeit nicht geplant. Auch einen Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen und Mobilfunkstrahlung sei laut Bundesamt für Strahlenschutz nicht nachweisbar.

Weitere Informationen: Die Die ZDF-Umweltdokumentation "Planet E" läuft am Sonntag, 2. April, von 16.30 bis 17 Uhr im ZDF. Nach der Ausstrahlung ist das Video online in der Mediathek abrufbar.

 
 

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