Bisingen-Zimmern. Zimmern feiert morgen, Samstag, erstmals eine Dorfweihnacht. Wir sprachen mit dem Ortsvorsteher über Idee, Ziele und Extras des Fests.

Herr Klausmann, wie kommt man zu einem Adventskranz mit sieben Metern Durchmesser?

Ganz einfach: In dem man ihn selbst baut. Wir waren 30 Leute und haben erst mal überlegt, wie man das machen könnte, und haben dann die besten Ideen genommen. Der Reifen ist ein Stück von einem Silo, musste aber noch gekürzt werden. Ummantelt haben wir ihn mit Fässern, die man normalerweise zum Schnapsbrennen nimmt. Ergebnis: viel Volumen bei wenig Gewicht. Dann Reisig drumbinden und fertig.

Wer hatte die Idee für die Dorfweihnacht?

Wir saßen beim Scheunenfest zusammen und dachten: Das wär doch eine tolle Sache für Zimmern. Da stand die Idee im Raum. Wir haben spioniert und uns Feiern in anderen Dörfern angesehen. Wir haben gesagt: Das machen wir auch, und zwar als erste Gemeinde im Kirchspiel. Da muss man Gas geben. Bei den Thanheimer weiß man ja nie. Die sind kreativ.

Worauf freuen Sie sich am meisten?

Auf die Auftritte der Kinder. Das war toll, damit hatte ich gar keine Arbeit. Ein Anruf im Kindergarten und an der Schule genügte, dann lief das. Darüber habe ich mich super gefreut.

u  Die Fragen stellte Volker Rath.