Basketball KKK Haiterbach entzaubert Tabellenführer

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Franko Filipovic war mit 37 Punkten der überragende Spieler bei KKK Haiterbach. Foto: Höpke Foto: Schwarzwälder-Bote

VfL Kirchheim/Teck – KKK Haiterbach 80:98 (22:25, 53:45, 72:69). Die Basketballer von KKK Haiterbach haben mit ihrem Sieg beim bis dahin noch ungeschlagenen Regionalliga-Spitzenreiter in Kirchheim für einen echten Paukenschlag gesorgt.

Im Vorfeld war klar, dass die Haiterbacher unbedingt einen Sieg brauchen, um weiter in der Spitzengruppe mitmischen zu können.

Mit dieser Motivation startete das von Trainer Sascha Kesselring gut eingestellte Team sehr gut in die Partie. Christopher Ley erzielte das 11:3 für sein Team, Rückkehrer Olaitan Adeboyeku das 20:10, ehe Desmond Strickland sein Team mit zwei Dreiern zum 22:25 wieder in Schlagdistanz brachte.

KKK Haiterbach konnte dem Gastgeber im ersten Viertel den Zahn ziehen, doch einige nicht clever ausgespielten Angriffe wurden vom Gegner eiskalt bestraft.

Im zweiten Viertel hielt der souveräne KKK-Aufbauspieler Michael Hägele mit dem 33:30 sein Team noch auf der Kurs, doch der Kirchheimer Topscorer Niclas Sperber war nur schwer zu stoppen und brachte sein Team erstmals in Führung. Desmond Strickland legte sogar zum 40:33 nach. Doch Franko Filipovic und Olaitan Adeboyeku tankten sich gekonnt durch – KKK Haiterbach war 41:40 vorn. Wenig später traf Justin Hedley mit der Halbzeitsirene zum 45:53 für den Favoriten. Wieder einmal hatte KKK in der Schlussminute eines Viertels zu viele einfache Punkte fast nicht gemacht.

"Wir haben sehr gut angefangen und sind plötzlich von unserem Plan abgewichen. Das hat uns das zweite Viertel gekostet und uns diesen unnötigen Rückstand beschert. Wir haben aber gemerkt, dass wir etwas holen können, und das wollten wir unbedingt", so Sascha Kesselring der trotz der Gegenpunkte ruhig blieb.

Nach dem Wechsel erzielte Franko Filipovic sechs Punkte in Folge doch Justin Hedley legte immer einen nach und erhöhte den Vorsprung auf 61:52. Nun kam der große Auftritt von Christopher Ley, der binnen 90 Sekunden sechs wichtige Punkte erzielte und einen 12:0 Run seines Teams zur erneuten 63:62 Führung beendete.

150 Haiterbacher Fans sorgen für Stimmung

Es war kein Spiel für schwache Nerven, dafür eins mit toller Stimmung. Großen Anteil daran hatte der KKK, der mit rund 150 Fans angereist war, die ihre Mannschaft frenetisch anfeuerten. Der Ex-Kirchheimer Tim Burnette wollte es in diesem Spiel unbedingt wissen, doch er schien die ersten 28 Minuten nicht zu seinem Wurfglück zu finden, dennoch bekam er das Vertrauen seines Trainers, was sich letztendlich auszahlte.

Franko Filipovic, der stärkste Haiterbacher, war mit vier Fouls belastet und nahm vorsichtshalber auf der Bank Platz, um für die Schlussminuten gerüstet zu sein. Es ging weiter hin und her. nach dem dritten Viertel stand es 72:69 für die Kirchheimer.

Nun musste in den letzten zehn Minuten die Entscheidung her. Olaitan Adeboyeku krallte sich zwei Offence Rebounds mit erfolgreichen Abschlüssen zur 73:72-Führung. Sascha Kesselring schickte nun wieder Franko Filipovic aufs Feld, der gleich mehrfach punkten konnte – unter anderem zum 85:80

Der VfL Kirchheim tat sich immer schwerer, in die Nähe des Korbes zu gelangen. KKK Haiterbach schaltete nach den Rebounds schnell um und erzielte durch Michael Hägele und Bozidar Bubalo das entscheidende 92:80. Franko Filipovic setzte seiner Sahneleistung mit einem Dreier die Krone auf und beendete das Spiel mit einem Dunking zum 98:80-Endstand.

"Das war ein sehr starker Endspurt. Wir haben von außen nicht viel getroffen, dafür waren wir an den Brettern sehr präsent. Tim Burnette ging heute hohes Risiko doch dies wurde am Ende belohnt. Wir hatten wie im zweiten Viertel einige schwache Phasen und diese müssen wir abstellen. Die Mannschaft hat heute großen Willen gezeigt, wir haben als Einheit gekämpft und uns den Sieg verdient", so Sascha Kesselring nach dem Spiel. Der Dank des Trainers richtete sich auch an die Fans: "Was die uns angefeuert haben das sucht wirklich seinesgleichen." KKK Haiterbach: Franko Filipovic (37/1), Tim Burnette (25/2), Christopher Ley (10), Olaitan Adeboyeku (9), Bozidar Bubalo (7/1), Michael Hägele (6), Franko Koljanin, Slaven Ponjavic (2), Mario Maric, Marin Zelalija, Aleksandar Josic.

 
 

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