Nur noch die Spitzen sind grün: Die Stämme der stattlichen Thuja-Hecke sind fast vollständig verkohlt (großes Bild). Die Feuerwehr verhindert, dass sich der Brand weiter ausbreitet. Das Löschwasser kommt vom Hydranten auf der Straße. Mit der Wärmebildkamera wird nach Brandnestern gesucht (unten, von links). Fotos: Ungureanu Foto: Schwarzwälder-Bote

Hausbesitzer geht mit Gasbrenner zu Werke

Von Gert Ungureanu

Balingen-Frommern. Eigentlich wollte er nur ein wenig Unkraut vernichten, jetzt ist die ganze schöne Thuja-Hecke weg: Mit einem Gasbrenner löste ein Frommerner am Dienstagmittag in der Dettenhaldenstraße einen Feuerwehreinsatz aus.

Gemeldet war ein Heckenbrand: Eine fast vier Meter hohe Thuja-Hecke stand in hellen Flammen. Der Löschzug der Frommerner Feuerwehrabteilung und die Balinger Drehleiter konnten davon nichts mehr retten. Nur noch ein paar verbrannte Stämme sind übrig geblieben.

Ihr Mann sei gestern am frühen Nachmittag mit dem Gasbrenner dem Unkraut in der Hecke zu Leibe gerückt, erzählt die Hausherrin. Dabei habe dann die ganze Hecke Feuer gefangen.

Von weitem war die Rauchsäule über Frommern zu sehen. Beim Eintreffen der Feuerwehr, die mit 17 Mann anrückte, stand die Hecke in hellen Flammen. Die Feuerwehr hatte ein leichtes Spiel: Der Brand war binnen Minuten unter Kontrolle. Vorsichtshalber wurde noch mit der Wärmebildkamera kontrolliert, ob sich irgendwo Glutnester gebildet hatten. Entwarnung: Das war nicht der Fall. Ein paar Schaulustige verfolgten von der Straße aus das Spektakel.

Die fast vier Meter hohen Stämme habe man zwar kürzen wollen, "aber nicht ganz so arg", meint die Hausbesitzerin schmunzelnd. Sie ist froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist.