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Balingen Neuer Hoffnungsschimmer für die Ärmsten der Armen

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"Ashar Alo" steht auf dem Flyer, den Gisela Swoboda zeigt. Das bedeutet "Hoffnungsschimmer". Foto: Ungureanu Foto: Schwarzwälder-Bote

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Balingen. "Ashar Alo" bedeutet auf Bengalisch "Hoffnungsschimmer" – die Initiative "Brücke Balingen – Bangladesch" unterstützt jetzt im Norden von Bangladesch ein weiteres Projekt, 150 Kilometer Luftlinie vom Gisela-Hospital in Habiganj entfernt.

Mit dem Geld, das weiterhin auf das Konto des Fördervereins fließt, unterstützt die "Brücke" jetzt auch den gemeinnützigen Verein Mati, der in Huzurikanda eine Schule, einen Kindergarten, eine Schreinerei und ein Internat betreibt.

Mati sei registriert als "NGO". Das Kürzel steht für "non governmental organization". Mati sei vergleichbar mit einem gemeinnützigen Verein in Deutschland, erklärt Swoboda. Den neuen Partner hat die "Brücke Balingen – Bangladesch" nicht zufällig ausgewählt: Mati habe in Bangladesch bereits einige Mutter-Kind-Projekte finanziert, vor allem in den Bereichen Existenzsicherung und Bildung. 2004 wurde der Verein für seine "vorbildliche Arbeit für die der Bekämpfung der Armut" von den Vereinten Nationen ausgezeichnet.

Gegründet wurde Mati 1997 von Andrea Rahaman, einer Englischlehrerin aus der Pfalz, und ihrem Mann, einem Bauingenieur aus Bangladesch, den sie während seines Studiums in Deutschland kennengelernt hatte. Die Ziele des Balinger Fördervereins und der Mati NGO sind die gleichen, betont Swoboda: Beide setzten sich ein für die Ärmsten der Armen in Bangladesch, für deren freien Zugang zu medizinischer Behandlung, für Bildungs- und Gesundheitsprogramme. Und beide böten Hilfe zur Selbsthilfe, und beide wollen das Phänomen "Kinderheirat" aus der Welt schaffen. Dass in Bangladesch 68 Prozent der Mädchen schon vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet werden, die Jüngsten sogar schon mit zehn oder elf Jahren, sei allein durch die Armut zu erklären, sagt die engagierte Balinger Ärztin.

Nachdem die "Brücke Balingen – Bangladesch" für die Schule in Huzurikanda ein neues Dach und einen neuen Boden finanziert hat, ist das nächste Ziel eine Augenambulanz – ähnlich wie in Habiganj. Ein weiteres Ziel sei es, über das Programm "Ashar Alo" – den "Hoffnungsschimmer" – Schulpatenschaften zu vermitteln: Für 145 Euro im Jahr können für ein Kind die Schulkosten finanziert werden.

Gefördert werden dabei vor allem Mädchen, um sie vor der in armen Familien weit verbreiteten Praxis der Kinderheirat zu schützen. Die "Brücke Balingen – Bangladesch" habe bereits zwei Patenschaften übernommen, sagt Gisela Swoboda. Die Flyer, mit denen für "Ashar Alo", den Balinger Förderverein und die Sparkassenstiftung geworben wird, bezeichnet sie als "Brückenpfeiler".

Weitere Informationen: brückebalingenbangla desch.de

 
 

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Steffen Maier

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