Balingen HBW-Vorsprung bleibt konstant

Ulrich Mußler, 04.05.2012 05:01 Uhr

Balingen - Seit Dienstag ist es fix. Der THW Kiel ist zum 17. Mal Deutscher Meister. Der Spitzenreiter der Handball-Bundesliga landete im Heimspiel gegen den SC Magdeburg seinen 29. Saisonsieg. War es nur eine Frage der Zeit, an welchem Spieltag die Zebras ihr Ziel erreichen, geht das Gerangel um die Nichtabstiegsplätze munter weiter.

Gewinner des Mittwochs aber war die SG Flensburg-Handewitt. Der Tabellenzweite setzte sich erwartungsgemäß im Heimspiel gegen den TV Hüttenberg durch (37:27) und baute seinen Vorsprung auf die Verfolger Füchse Berlin auf drei und HSV Hamburg auf vier Punkte aus. Die Füchse, die sich am Wochenende noch für das Final-Four der Champions- League qualifiziert hatte, zogen im tierischen Duell bei den Rhein-Neckar Löwen den Kürzeren, der HSV unterlag überraschend bei der MT Melsungen.

Doch auch der HBW Balingen-Weilstetten hatte die Resultate des Mittwochs erleichtert aufgenommen, obwohl die TSV Hannover-Burgdorf die Brack-Sieben mit einem Heimsieg über Frisch Auf Göppingen auf Platz 14 zurück warf. Neben Hüttenberg ging auch der Bergische HC leer aus. Der Aufsteiger unterlag im Derby zuhause dem VfL Gummersbach. Damit hat der HBW vier Spieltage vor Saisonschluss weiterhin sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze 16 und 17 – Die Abstiegsgefahr scheint endgültig gebannt. "Die Ergebnisse waren natürlich nicht schlecht für uns. Das ist positiv", sagt HBW-Geschäftsführer Bernd Karrer.

Lars Friedrich war in Balingen kein Thema

Dass mit Lars Friedrich, der seinen bis 2014 laufenden Vertrag mit der HSG Wetzlar zum Saisonende aufgelöst und beim Zweitligisten TV Bittenfeld unterschrieben hat, ein Linkshänder auf dem Markt aufgetaucht war, interessierte Karrer nur beiläufig. "Das Thema war für uns keins. Wir hoffen darauf, dass Mario Vuglac schnell gesund wird und uns dann helfen kann", so Karrer weiter. Zumal in der Saison 2012/13 mit Kai Häfner und Florian Billek – kommt vom TV Hüttenberg – zwei weitere Linkshänder und mit Morten Slundt ein Rückraum-Allrounder zur Verfügung stehen.

THW Kiel – SC Magdeburg 32:27 (15:13). Tore Kiel: Ilic (8/3), Ahlm (6), Jicha (4), Andersson (3), Reichmann (3), Sprenger (2), Klein (1), Kubes (1), Lundström (1), Narcisse (1), Palmarsson (1), Zeitz (1); Magdeburg: Pajovic (7), Jurecki (5), Tönnesen (4/1), R. Weber (3), Wiegert (3), Philipp Weber (2), Doborac (1), Grafenhorst (1), Musche (1). MT Melsungen – HSV Hamburg 30:29 (17:16). Melsungen: Danner (11), Vasilakis (6), Sanikis (5), Schweikardt (5/5), Karipidis (2/1), Fahlgren (1); Hamburg: Lackovic (8), Lindberg (7/1), Flohr (4), Jansen (3), Kraus (2), Lijewski (2), Duvnjak (1), Hens (1), Vori (1). Bergischer HC – VfL Gummersbach 26:29 (13:15). Bergischer HC: Oelze (7/3), Karason (5), Böhm (3), Reinarz (3), Wöss (3), Nippes (2), Klev (1), Moen (1), Pekeler (1); Gummersbach: Putics (8), Pfahl (5), Anic (4), Zrnic (4/2), Wiencek (3), Mahé (2), Sprem (2), Lützelberger (1).

TSV Hannover-Burgdorf – Frisch Auf Göppingen 25:23 (13:12). Hannover-Burgdorf: Jonsson (9/3), Lehnhoff (4), Olsen (4), Svavarsson (4), Johannsen (3), Przybecki (1); Göppingen: Rnic (8/3), Horak (5), Kneule (3), Markez (2), Mrvaljevic (2), Schubert (1), Späth (1), Thiede (1). SG Flensburg-Handewitt – TV Hüttenberg 37:27 (14:12). Flensburg-Handewitt: Eggert (10/5), Svan Hansen (9), Mocsai (5), Szilagy (5), Knudsen (4), Mogensen (2), Djordjic (1), Kaufmann (1); Hüttenberg: Billek (8), Laudt (6), S. Lex (4), Schneider (3/2), Gerlich (2/1), Weber (2), Pausch (1), Scholz (1). Rhein-Neckar Löwen – Füchse Berlin 31:29 (15:14). Rhein-Neckar Löwen: Cupic (5/2), Lijewski (5), Myrhol (5), Müller (5), Bielecki (3), Gensheimer (3/1), Sesum (3), Roggisch (1), Schmid (1); Berlin: Christophersen (9), Jaszka (4), Löffler (4), Nincevic (3/3), Petersson (3), Richwien (3), Bult (2), Pewnow (1).

 
 
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